Teo-Net Doppelt gestreift hält besser

1Jan/12Off

Mein bestes Foto 2011

Geschrieben von Teo

Martin hat dazu aufgerufen, die eigenen Fotoarchive des letzten Jahres zu durchforsten und das beste Bild darin auszuwählen. In meinem Fall kamen dafür nur 3 oder 4 Bilder in Frage. Seltsamerweise alle mit Tieren drauf. Dieses Jahr mochte ich Tiere wohl sehr gern. Weil die Auswahl ohnehin so klein ist, präsentiere ich hier einfach meine 3 besten Bilder. Welches nun wirklich das beste ist, konnte ich nicht recht entscheiden, weil sie doch recht unterschiedlich sind und verschiedene Vorzüge haben. Die Reihenfolge ist chronologisch nach dem Zeitpunkt der Aufnahme.

Ich mag hieran vor allem den Lichtschein in der oberen linken Ecke und die Unschärfe der Häuser im Hintergrund. Das Geschirr stört mich etwas, aber für einen Schnappschuss ist das sicher ein gutes Bild.

Diesen Dickhäuter habe ich im Sommer im Zoo in Münster abgelichtet. Die Struktur der Haut fasziniert mich hier sehr. Das Bild habe ich zu Weihnachten auf Leinwand ziehen lassen um es zu verschenken und mal großformatiger zu sehen, als auf dem kleinen Bildschirm.

Im Herbst traf ich auf dem Weg zum Bahnhof auf dem Friedhof 2 Eichhörnchen. Ein rotes und ein dunkel gefärbtes. Eigentlich habe ich versucht die beiden gemeinsam zu knippsen, aber dieses Einzelportrait ist wohl das beste Bild der Reihe geworden.


8Jan/10Off

Mein bestes Foto 2009

Geschrieben von Teo

Nachdem wir nun unsere eigene Blogparade ins Leben gerufen haben, muss ich endlich auch mal an einer teilnehmen. Martin von visuelleGedanken hat die Blogger dazu aufgerufen ihre schönsten Fotos aus dem Jahr 2009 herauszusuchen und den Favoriten im Blog zu präsentieren. Nun sehe ich mich fotografisch zwar immer noch als blutigen Anfänger und über eine Spiegelreflex-Kamera verfüge ich auch nicht, aber dennoch habe ich mich in meiner Bilder-Bibliothek auf die Suche nach meinem besten Foto gemacht.

Das war gar nicht so einfach. Was sind die Kriterien für ein gutes Foto? Es sollte nicht allzu verwackelt oder an den falschen Stellen unscharf sein. Ausserdem darf das Bildrauschen nicht alles verderben. Soweit klar. Aber was ist mit dem Motiv? Wie hat man es in Szene gesetzt? Sind im Studio gestellte Bilder besser, als spontane? Mal abgesehen davon, dass ich, soweit ich weiss, nicht ein gestelltes Bild in meiner Sammlung und gar kein Studio habe, finden sich doch schnell mehrere Kandidaten für das schönste Motiv. Und dann ist da natürlich noch diese rechtliche Angelegenheit. Bei meiner letzten Fototour im Schnee habe ich zwei Bekannte genau im richtigen Moment erwischt. Ihr Schlitten schwebt einige Zentimeter über dem Boden. Die beiden Fahrer liegen übereinander gestapelt darauf. Die Gesichtsausdrücke gleichzeitig von Freude und (vor allem beim Unteren) Schmerz gezeichnet. Dazu ist das Bild nichtmal sonderlich unscharf und mit ein paar Korrekturen sind die Farben auch wieder kräftig. Dieses Bild würde ich als meinen Favoriten bezeichnen. Leider wurde mir die Veröffentlichung von den Beiden nicht gestattet und mit schwarzen Balken sähe das Bild doch ziemlich blöd aus. Also wieder die Maus auf's iPhoto-Icon und weitergesucht. Als Ergebnis dieser Suche präsentiere ich euch hier meine 3 (zweit)liebsten Fotos, die alle mit einer Fuji Finepix S2000HD gemacht worden sind:

Ich bin mir nicht ganz sicher was dieses Foto hat, aber ich bin bei der Durchsicht immer wieder daran hängen geblieben. Vermutlich sind es die mächtigen Wolken, die sich unaufhaltbar über das Land schieben und das idyllische Blau vertreiben. Die Landschaft wirkt machtlos dagegen und wartet auf den Regen. An diesem Tag im November hat es kurz darauf tatsächlich angefangen zu schütten - Und das, während ich noch mitten im Feld stand.

Eine Stufe nach unten auf der Einstellungs-Skala, aber keine auf dem Kitsch-Thermometer. Dieses Foto entstand im Juli an einem streng geheimen Ort. Es ist eines meiner frühen Fotos, die ich brauchbar fand. Das Motiv drückt für mich Bahnhofsromantik und Einsamkeit aus. Ich bin froh, dass diese Bank vor einer der wenigen Mauern ohne Graffiti steht. Der Schriftzug, der hier leider leicht verwischt wirkt, scheint auf den Schildern übrigens wirklich linksbündig, statt zentriert zu sein.

Jetzt sind wir fast im Makrobereich angekommen. Es handelt sich hier um eines meiner Urlaubsfotos von Ende Juli. Solche Detail- oder richtige Makroaufnahmen fand ich vor allem am Anfang hochinteressant. Die filigranen Strukturen eines Motivs ohne größere Anstrengung betrachten zu können und einen Perspektivwechsel von 1,70m Augenhöhe auf wenige Zentimeter zu vollziehen, finde ich spannend. Das Foto ähnelt farblich stark der Schwebfliege, die ich euch Anfang Juli schon präsentiert hatte und tatsächlich steht dieses Foto nur nicht hier, weil ihr es bereits kennt.