Teo-Net Doppelt gestreift hält besser

1Jan/12Off

Mein bestes Foto 2011

Geschrieben von Teo

Martin hat dazu aufgerufen, die eigenen Fotoarchive des letzten Jahres zu durchforsten und das beste Bild darin auszuwählen. In meinem Fall kamen dafür nur 3 oder 4 Bilder in Frage. Seltsamerweise alle mit Tieren drauf. Dieses Jahr mochte ich Tiere wohl sehr gern. Weil die Auswahl ohnehin so klein ist, präsentiere ich hier einfach meine 3 besten Bilder. Welches nun wirklich das beste ist, konnte ich nicht recht entscheiden, weil sie doch recht unterschiedlich sind und verschiedene Vorzüge haben. Die Reihenfolge ist chronologisch nach dem Zeitpunkt der Aufnahme.

Ich mag hieran vor allem den Lichtschein in der oberen linken Ecke und die Unschärfe der Häuser im Hintergrund. Das Geschirr stört mich etwas, aber für einen Schnappschuss ist das sicher ein gutes Bild.

Diesen Dickhäuter habe ich im Sommer im Zoo in Münster abgelichtet. Die Struktur der Haut fasziniert mich hier sehr. Das Bild habe ich zu Weihnachten auf Leinwand ziehen lassen um es zu verschenken und mal großformatiger zu sehen, als auf dem kleinen Bildschirm.

Im Herbst traf ich auf dem Weg zum Bahnhof auf dem Friedhof 2 Eichhörnchen. Ein rotes und ein dunkel gefärbtes. Eigentlich habe ich versucht die beiden gemeinsam zu knippsen, aber dieses Einzelportrait ist wohl das beste Bild der Reihe geworden.


29Sep/11Off

Serie: Terranova

Geschrieben von Teo

Die Serien-Saison in Obama-Land hat begonnen. Eine der neuen Serien heisst Terranova. Sie basiert auf der Dystopie, dass die Erde im 22. Jahrhundert dermaßen verschmutzt und überbevölkert ist, dass die Gesellschaft haarscharf vor dem Kollaps steht. Die Eingangssequenz zeigt den Felsen gar fast schon als Wüstenplanet aus der Perspektive des Mondes. Im Freien laufen die Leute nur mit Sauerstoffmasken herum und es gibt eine 2-Kind-Politik.

Glücklicherweise hat man mittlerweile das Zeitreisen erfunden und eine Kolonie in der Kreidezeit errichtet. Ja, genau. Fast beiläufig wird erklärt, es handle sich um einen parallelen Zeitstrang, weshalb nichts, was man in 85 Millionen Jahre v. Chr. tut, Auswirkungen auf die Zukunft haben wird. Gleichzeitig gibt es keinen Weg zurück, denn die Zeitmaschine funktioniert nur in eine Richtung. Eine entsprechend durchgeschickte Sonde, die feststellen sollte, in welche Zeit der Weg überhaupt führt, wurde im 22. Jahrhundert also nicht wieder gefunden. Statt die letzte Chance auf Rettung der Menschheit sausen zu lassen, schickte man der Sonde einfach ein paar Typen hinterher. Der erste Mensch in der Prähistorie war Nathanel Taylor, gespielt von Pandoras Narbengesicht Nummer 1: Stephen Lang. Er gründete die Kolonie Terranova im saurierverseuchten Dschungel. Mittlerweile kommt die 10. Welle Siedler durch das Zeitportal. Unter ihnen ist auch die Familie Shannon, bestehend aus Mutter Elisabeth (Shelley Conn), Sohn Josh (Landon Liboiron), den Töchtern Zoe (Alana Mansour) und Maddy (Naomi Scott), sowie Vater Jim (Jason O'Mara). Zwischen denen gibt es ein paar Spannungen, die sich in den ersten Minuten der ersten Episode offenbaren.

Das Gesamtbild erinnert schon etwas an Camerons Avatar. Nicht nur Stephen Lang als Kopf der Operation, sondern auch die exotische Umgebung, die meines Erachtens nach ruhig etwas fremdartiger hätte ausfallen können. Dazu kommt, dass die Siedler darum bemüht sind ein seltenes Metall zu bekommen und wir irgendwo im Wald auf Zeichen stoßen, die vielleicht von einer fremden Kultur stammen. Manche Kamera-Einstellungen, wie z.B. die an einem Wasserfall, wirken wie direkt aus dem Kinofilm zitiert. Diese Ähnlichkeiten müssen kein Manko sein und stehen erstmal neutral im Raum. Die Präsentation des grundlegenden Settings ist relativ gut gelungen. Ab und an wirken Dialoge etwas hölzern, weil sie offenkundig nur dazu dienen den Zuschauer über etwas zu informieren. Dieses Gefühl hatte ich beispielsweise, als Maddy ihrem Bruder nochmal erklärt, dass die Erkundungs-Sonde in der Zukunft nicht zu finden war und demnach auch mit welcher Zeitreise-Logik die Serie operiert. Gerade bei der Klärung von familiären Verhältnissen der Siedler fiel diese Art des Dialogs häufiger auf.

Schade finde ich, dass man beim Dinosaurier-Design nicht am Puls der Zeit ist. Es gibt seit längerem Hinweise darauf, dass einige Saurier mit Federn ausgestattet gewesen sind. In Terranova orientiert man sich allerdings eindeutig noch an den nackeligen Jurassic Park'schen Viechern. Federn hätten auch den Logikfehler vermieden, dass Taylor schon mal nachtaktive Saurier mittels Wärmebild beobachtet. Als wechselwarme Tiere sind sie allerdings wahrscheinlich nicht viel wärmer gewesen als ihre Umwelt und bräuchten für nächtliche Jagdaktivitäten eine besondere Thermoregulation. Eine weitere Frage, die sich mir stellt, ist die nach der Kommunikation mit der Zukunft. Dort wusste man genau in welcher Zeit sich das Camp befindet und schickt ständig neue Ressourcen und Menschen dorthin. Da die Zeitmaschine allerdings nur in eine Richtung funktioniert und verbuddelte Kisten mit Zetteln drin nicht in dieser Zukunft ankommen, bleibt nicht viel übrig. Dass Funksprüche durch das Portal geschickt wurden, war nie zu sehen. Was mir ebenfalls fehlte, war ein bisschen mehr Science in dieser Science Fiction. Wenn ich eine Kolonie in einem ziemlich unerforschten Gebiet errichten würde und davon ausgehen kann, dass meine Nachschublinie irgendwann zusammenbricht, würde ich doch schleunigst Pflanzen und Tiere auf nutzbare Rohstoffe prüfen. Wo bleibt also der Botaniker, der nach medizinisch verwendbaren Pflanzen sucht? Wo bleibt der Archäologe, der unbedingt lebendige Dinosaurier sehen wollte? Es stellen sich bereits in der ersten Folge einige wissenschaftliche Rätsel, aber weit und breit gibt es keine in Szene gesetzten Wissenschaftler.

Nun gut, Terranova lief erst eine Folge und wird sicher noch das ein oder andere für die Zuschauer bereithalten. Insgesamt merkt man schon, dass das Budget für eine so aufregende Umgebung Richtung Avatar dann doch zu knapp war. Im Pilot gibt es bereits eine Menge Information und Potential für Konflikte, die das Ganze ja erst interessant machen. Ich würde also sagen: Mal weitergucken und darauf hoffen, dass das Potential auch genutzt wird.


22Sep/11Off

Genesis und Apokalypse

Geschrieben von Teo

Der folgende Text entstand ursprünglich für einen Poetry-Slam in unserem kleinen, erzkatholischen Kaff, der aber leider aufgrund Teilnehmermangels abgesagt werden musste. Thematisch passt er perfekt zum aktuellen Tagesgeschehen und weil ich glaube, dass man den Text besser laut vortragen statt still lesen sollte, habe ich das mal gemacht. Ausserdem gab mir das Gelegenheit mit meinem neuen Mikrofon zu spielen. Wer mag, kann sich ja selbst mal an einer Aufnahme versuchen, ich würde gerne andere Lesarten hören.

Und hier dann auch der Text:

Genesis und Apokalypse

Am Anfang war das Nichts. Und das Nichts war wüst und leer, und es war finster und ohne Zeit. Und die Singularität durchdrang stumm das Nichts. Und es ward Licht, allein weil sie war. Und mit dem Licht kam alle Zeit, alle Energie und alle Materie in das Universum. Die Finsternis des Nichts trennte sich von dem Licht und der Zeit und das Nichtexistente wich dem Existenten. Da ward aus dem Samen des Urknalls das Universum.
Und die Masse des neuen Seins gebar Staub und Gas, welches sich zu wunderbaren Bildnissen formte, welche Galaxien und Sterne und Planeten heissen sollten. Und wie das Universum alterte, so stoben die Bildnisse auseinander. Und sie choreographierten den kosmischen Tanz, der niemandes Regie bedarf. So kam es, dass sich aus einer Scheibe aus Gas und Staub ein Licht entzündete, welches andere Körper um sich scharrte, die den selben Ursprung hatten. Und es wimmelte von Fels und Eis, welche sich um das Licht drehten und wuchsen und gedeihten. Da erwuchsen acht Planeten und ein halber und sollten von nun an gemeinsam die Leere des Alls durchstreifen. Und auf dem Dritten in der Reihe herrschte die Hitze und es gab keinen festen Grund. Und die freien Elemente des Himmels regneten auf den Planeten herab und ließen ihn wachsen. Als aber das Bombardement verebbte schwand die Hitze und Wasserdampf erfüllte die Luft. Und so, wie das Land weiter abkühlte, entluden sich die Wasser aus dem Himmel in einer Sintflut von 40.000 Jahren. Und in dem Wasser verketteten sich die Elemente und sie sahen, dass sie lebten.
Und das Leben war fruchtbar und mehrte sich. Und es nahm anderes Leben in sich auf und das aufgenommene Leben bestand fortan als Plastiden und Mitochondrien in Zellen. Und die Zellen atmeten Methan und schenkten der Erde den Sauerstoff. Der Sauerstoff aber entwich dem Meer und schuf neues Leben. Die neuen Zellen aber atmeten den Sauerstoff und fütterten das alte Leben mit Kohlendioxid. Und sie sahen, dass sie besser waren, als die alten Zellen und mehrten sich. Und der Sauerstoff erfüllte fortan die Luft und bildete Ozon in den höchsten Höhen der Erd-Sphäre. Das Ozon aber schirmte das Trockene vor den bösen Strahlen des Lichts. Da kroch das alte wie das neue Leben auf das Trockene und brachte mannigfaltige Formen hervor.
So wuchsen und schwanden die Wesen auf der Erde. Und das Leben schuf den Fisch und aus dem Fisch schuf das Leben die Amphibien und aus den Amphibien schuf das Leben das Reptil und aus dem Reptil schuf das Leben das Säugetier. Eine Art der Säugetiere aber lebte auf den Bäumen und ihr wurden Kinder mit Armen und Beinen und Zehen und Fingern geboren. Und weil das Leben diejenigen vor zieht, welche mit nützlichen Eigenschaften geboren werden und diejenigen bestraft, die mit nachteiligen Eigenschaften geboren werden, wurden bald schon alle Kinder der Art mit Beinen und Armen und Zehen und Fingern gesegnet. Und dort auf den Bäumen machten sie Früchte zu ihrer Speise und lausten ihren Nachbarn. Doch als die Hitze die Reihen der Bäume ausdünnte und die Früchte rar wurden, machten sich einige auf das Gehölz zu verlassen. Und in der Ebene fanden sie Gras und Gefahr. So kam es, dass diejenigen, welche sich aufrichteten, um über die Gräser ihre neuen Feinde zu erblicken am Leben blieben und diejenigen, welche dies nicht vermochten des Todes waren. Die Aufrechten aber erkannten, dass sie nun ihre Arme und Finger zum Tragen nutzen konnten. Schon bald kosteten sie neben der Frucht des Baumes auch die Frucht des Tieres. Und ihre Hirne schwollen von der neuen Quelle der Kraft. Und mithilfe ihres großen Geistes verheirateten sie Stein und Holz und erschufen Dinge, die ihnen zu Diensten waren. Und sie besahen, was sie gemacht hatten, und ruhten fortan keinen Tag. Die Bediensteten aber wuchsen in ihrer Schönheit und dienten bald ihrerseits zur Erschaffung neuer Dinge. Der Mensch machte Waffen und Werkzeug und bedeckte seinen nackten Körper mit Kleidung und Schmuck.
Der Mensch aber war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die das Leben gemacht hatte, und sprach zu seinen Mitmenschen: „Du aber bist nicht ich. Ich will mir die Erde untertan machen, so wie ich mir den Stein und das Holz Untertan machte, und herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht und über alle Menschen.” Und der Mensch trennte die Dinge nach Gut und Böse, wie es ihm dienlich war und nannte dasjenige Gut, das ihm die Welt Untertan machte und er nannte das Böse, das seinem Streben schadete. Da wurden allen Menschen die Augen aufgetan und sie sahen, dass dies die Geburt der Macht war. Und sie strebten danach Macht zu erhaschen und nahmen ihrerseits dem Vieh und dem Mensch die Macht. Und sollten Mensch und Vieh nicht willig sein, so brauchten sie Gewalt. Die Gewalt aber brachte den Brudermord über die Menschen, sodass die Menschen die Feindseligkeit über alles Leben auf Erden brachten. Und die Feindseligkeit und die Gewalt und die Machtgier wird den Menschen vor seiner Zeit vom Antlitz der Erde tilgen, bevor das Leben neue Blüten treiben kann. Das Leben aber wird das Trockene wie das Nasse und die Luft bevölkern bis das Gestein auf dem es durch das Universum reist von den Zeiten wieder zu Staub zermahlen wird.


10Sep/11Off

Liebes Kino, wir müssen reden

Geschrieben von Teo

Vor ein paar Tagen fand ich im Internet eine Auflistung der erfolgreichsten Filme des bisherigen Jahres. Wie ich mir die Liste so ansah, lief mir ein Schauder über den Rücken. Ich möchte dir, liebem Kino, auch erklären, wieso ich so angewidert war. Als regelmäßiger Besucher deiner Etablissements und jemand, der Nachrichten über dich häufig genau verfolgt, wusste ich natürlich, dass dieses Jahr nicht unbedingt dein Jahr war. Meine Besuche bei dir sind in den letzten Monaten rar geworden, weil du mich mit deinen Filmen lange nicht so fesseln konntest, wie sonst. Die Liste, auch wenn sie lediglich Dollar und nicht Besucher angibt, belegt meinen subjektiven Eindruck dann aber doch schwarz auf weiss: Du hast es nicht mehr drauf.

Aber sehen wir uns deine Filme doch mal im einzelnen an:
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2) steht natürlich zurecht hier. Der Film ist zwar "nur" eine Fortsetzung, aber eine ziemlich gute und gut vorbereitete. Der Film musste als Abschluss der Harry Potter-Reihe ja auch gedreht werden und war gar nicht mal schlecht. An zweiter Stelle steht Transformers 3, also einer der schwachsinnigsten Filme der letzten Jahre. Wenn ich Metall herumrollen sehen will, kicke ich ein paar Getränkedosen durch die Gegend. Das Pfand wäre sogar billiger als dein 3D-Aufschlag. Fluch der Karibik 4 kommt als nächstes an den Pranger und leidet an ähnlichen Symptomen. Man sieht es schon den Trailern an, dass man mit dem verbliebenen Hauptdarsteller und dem 3D-Logo auf den Plakaten lediglich Kasse machen will. Kungfu Panda 2, Fast & Furios Five, Hangover 2 und Cars 2 scheinen die gleiche Antriebsfeder zu haben. Kein Wunder, dass ich keinen davon sehen wollte. Den Animationsfilm Rio kann ich nicht recht beurteilen, die Trailer haben mich nicht in den Kinosessel gezwungen. Thor war ganz passabel, aber du hast ihn leider zu oft wie die Kinderserie Mystic Knights aussehen lassen. Da war einfach zu viel Plastik. Auf der Liste stehen tatsächlich auch Die Schlümpfe. Ich meine, Kino, ist das dein Ernst? Der einzige Lichtblick des Films war Neil Patrick Harris, aber auch nur ein Angel-Knicklicht-Blick auf einem nächtlichen, tiefschwarzen See. Wie ich X-Men: Erste Entscheidung fand, habe ich dir ja schonmal erzählt. Das war zwar OK, aber auch nicht der voll fette Burner. Captain America - The First Avenger leidet an dem gleichen Problem wie Thor, es gibt einfach zu viel Plastik. Auf dem neuen Planet der Affen habe ich mich ganz wohl gefühlt. Der Film bricht zwar mit allem, was einem die alten Filme aus den 70ern erzählen wollen, aber die waren ja auch nicht so Bombe. Dein Film Brautalarm riecht ziemlich nach Hangover-Klon und auch hier konnten mich die Trailer nicht ins Kino locken. Für Super 8 wäre ich gerne kurz vorbeigekommen, aber leider lief der in meinem Stammkino nicht. Ich verspreche dir aber, mir die DVD mal aus der Videothek auszuleihen, sobald sie da ist. Von Rango hörte ich viel Gutes, aber leider habe ich es damals nicht zu dir geschafft, liebes Kino. Die DVD hat mir ganz gut gefallen. Der Film hat was. The Green Hornet, so erklärte ich dir früher schon, war auch ganz OK, aber dein 3D-Effekt nervte hier schon ziemlich. Kommen wir zu den letzten 3 Filmen auf deiner Liste. Davon habe ich nur einen gesehen und das war Battle Los Angeles, der ja bekanntermaßen auch keine Maus hinterm Ofen hervorholt. Ich verspreche dir aber, liebes Kino, mir The Green Lantern mal auf DVD anzusehen, auch wenn man davon laut Kritikern nicht viel erwarten sollte.

Auch viele Filme, die nicht auf dieser Liste stehen, waren weniger gut, als uns versprochen wurde. Da wäre z.B. der enttäuschend debile Sucker Punch, für den man offenbar selbst lobotomisiert sein muss. Ich bin Nummer Vier war leider ganz schön lahm und Red Riding Hood sah zwar zuerst ganz gut aus, war aber ziemlich unaufregend. Der letzte Film, für den ich zu dir kam, liebes Kino, war Cowboys & Aliens. Den fand ich ziemlich passabel, aber selbst Harrison Ford konnte hier nicht so richtig überzeugen.

Du siehst also, liebes Kino, was ich in diesem Jahr von dir gesehen habe, war nicht wirklich toll. Was noch kommt, verspricht teilweise Großes, aber ob du das halten kannst, weiss ich nicht. Von Conan erwarte ich z.B. nicht besonders viel. Das wird garantiert hochsubventionierter Trash. Johnny Englisch Teil 2 könnte was werden, aber auch nur mit geringen Vorerwartungen. Bei Tim und Struppi kann ich leider nicht neutral sein, denn die beiden mochte ich noch nie. Bei Reel Steel bin ich unsicher, aber den werde ich mir bestimmt angucken, genau wie This must be the Place. Der neue Twilight wird auch geguckt, aber nur weil ich gezwungen werde. Dann wirst du ja auch noch Der gestiefelte Kater und Alvin und die Chipmunks 3 zeigen, die ich garantiert nicht ansehen werde. Auf Sherlock Holmes 2 freue ich mich hingegen sehr und hoffe, dass du es nicht versaust. Das war's dann auch leider schon mit den potentiellen Knallern.

Ja, liebes Kino, das war's wirklich schon für dieses Jahr. Nur die leisen Töne, wie Die Iden des März oder Attack the Block haben die Chance dich noch rauszureißen. Ich bin gespannt, ob sie das schaffen. Aber mal ehrlich: Müssen es denn immer dämlichere Fortsetzungen sein? Immer dümmlichere Gelddruckmaschinen? Sollen ein paar Retorten-Animationsfilme, Sequels, Prequels und Remakes deine Zukunft sein? Trotz "Highlights" wie Battleship wünsche ich dir ein besseres Jahr 2012, liebes Kino. Bitte lass solchen Unsinn, wie die Verfilmung von Monopoly doch bitte sein und besinne dich auf deine Stärken.

Gruß und Kuss,

dein Teo