Teo-Net Doppelt gestreift hält besser

5Jan/10Off

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Geschrieben von Hiramas

Auch wenn es hin und wieder mal einen Punkt gibt, wo es sich durchaus nachzuhaken lohnt, bin ich im allgemeinen kein Mensch, der sich in Verschwörungstheorien ergeht. Natürlich darf man nicht alles glauben, aber warum es ausgerechnet diese 5 von 1000 Leuten sind, die die unumstößliche Wahrheit kennen und die restlichen 995 bloß Opfer der Mainstream-Manipulation sind, will mir nicht so recht in den Kopf. Wie auch immer... Der Grund, warum ich meinen ersten Eintrag hier so Anfange, ist folgender:

Am 26.12.2009 wurde auf einem Flug von Amsterdam nach Detroit ein Anschlagsversuch vereitelt. Wo bei es natürlich gut ist, das er vereitelt wurde, kommen einem im Nachhinein doch einige Zweifel an der Geschichte. Es gibt da so einige Punkte, bei denen es sich lohnt, noch einmal genauer nachzuhaken.

Beispielsweise, wie der Attentäter nigerianischer Abstammung überhaupt ins Flugzeug gekommen ist? Der Vater des Attentäters, ein relativ hochgestellter nigerianischer Bankier warnte die CIA schon im November vor seinem Sohn. Der Sprengsatz selber, war in der Unterhose des möchtegern-Bombers eingenäht, Augenzeugen berichteten von einem „Feuerwerkskörper“ der im Flugzeug gezündet wurde, der Attentäter Umar Farouk Abdulmutallab sagte selbst, er habe diesen im Jemen bekommen. Er muss sich wohl relativ leicht überwältigt haben lassen, das Feuer war relativ einfach zu löschen gewesen. Respekt hier auch an den Niederländer Jasper Schuringa, der das fast im Alleingang vollbracht haben soll. So weit so gut.

Fassen wir zusammen:
Ein Mensch, der der CIA als radikaler Islamist bekannt war, konnte in einem Flugzeug einen Sprengsatz von der Qualität eines Chinaböllers zünden (über Verletzungen des Attentäters weiß ich nichts, aber er wird sich wohl nicht den Hintern weggesprengt haben), welchen er von Al Qaida - Kontakten im Jemen bekam. Das hat ein kleines Feuer in der Kleidung desselben verursacht, welches relativ schnell von geschockten Fluggästen gelöscht werden konnte, Abdulmutallab soll sich kaum gewehrt haben.

Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen, jeder soll sich seinen eigenen Teil zu den Geschehnissen zusammenreimen. Was mich nun wirklich extremst stört sind die Nachwehen der ganzen Geschichte.  Plötzlich ist die ganze Welt für die Ganzkörperscanner, Großbritannien und die Niederlande haben sie schon so gut wie eingebaut.

Quasi ohne Luft zu hohlen gaben die USA bekannt im Jemen in den Antiterrorkampf eingreifen zu wollen. Die Botschaften der Staaten und Großbritanniens sind geschlossen und das US-Militär steht zum Sprung bereit. Wie gesagt, ich bin niemand der auf jede Verschwörungstheorie anspringt und auch ansonsten gebe ich mich nicht groß damit ab, aber diese Weihnachtsgeschichte ist mir doch etwas zu suspekt. Es ist alles so pünktlich...

Die Welt hat sich immer mehr gefragt, wozu der Kampf gegen einen Terror gut sein soll, der doch eigentlich gar nicht mehr vorhanden ist. Wozu werden Milliarden ins Militär investiert, wozu werden laufend unsere Bürgerrechte beschnitten, wenn es doch gar keine Gefahr gibt? Jeder muss sich selber seinen Teil zu den Geschehnissen in dieser Welt denken, doch auch wenn eine massive Paranoia nix gutes ist, so ist eine gesunde Portion Misstrauen doch geeignet, das Weltbild etwas gleichmäßiger zu gestalten.

Zu meiner Person:
Ich bin Hiramas, studiere derzeit im ersten Semester Philosophie und werde euch hier in Zukunft mit meinen ureigensten Einfällen verwirren und hoffentlich ein wenig unterhalten.

Auf ein gutes 2010!


Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Wie nett, ein Skeptiker.
    Zu den nacktscanner ein Wort: Den Britten ist gerade aufgefallen das auch minderjährige gescannt werden:
    http://www.wired.com/threatlevel/2010/01/body-scanners/

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