Teo-Net Doppelt gestreift hält besser

13Okt/090

Kurztipps: Monopoly City Streets

Geschrieben von Teo

Wie ich an einigen regionalen Konkurrenten derzeit feststellen muss, ist Monopoly City Streets doch nicht ganz so einfach zu Spielen. Damit ihr nicht im Bankrott endet, habe ich einige Tipps zum Spiel hier für euch zusammengestellt.

1. Lies die Spielregeln
Die Spielregeln geben Aufschluss über versteckte FallenWie kann ich erfolgreicher sein, als ein Konkurrent, der ganze 6 Straßen mehr besitzt, als ich? Ganz einfach: Ich kann lesen. Wer nämlich mehr als 5 Straßen besitzt, wird zur Kasse gebeten. Ab der 6. Straße werden dem Spieler 3% seiner Mieteinnahmen pro nicht steuerfreier Straße berechnet. Bei 8 Straßen macht das 9% Steuern. Dadurch, dass Monopoly den Steuersatz nicht als Zinseszins rechnet, wird man bei 38 Straßen mit 100% seiner Einnahmen besteuert. Man macht also keinerlei Gewinne mehr. Auch sonst stehen viele interessante Hinweise in den dramaturgisch etwas überladenen Spielregeln.

2. Klasse statt Masse
Auch bei Monopoly City Streets gilt: Weniger ist mehr. Wie aus dem ersten Tipp hervorgeht, ist es klüger keine große Anzahl Straßen aufzukaufen um dann darauf zu bauen. Auch wer lange unter der 5 Straßen-Marke bleibt, kann schnell im Level steigen und Geld scheffeln. Die Zeit, die man sich in dieser Schonzone verstecken kann, wird aber dadurch begrenzt, wie lang die gekauften Straßen sind. Platzmangel kann bei Gebäuden mit großer Grundfläche schnell auftreten, auch wenn die Straße so ganz ohne Häuser ziemlich leer aussah. Man sollte sich also möglichst lange Straßen suchen um den idealen Start zu haben. Ebenfalls sollte man darauf verzichten jeden Tag den letzten Monopoly-Dollar in Gebäude umzusetzen. Das erhöht zwar durch die Masse der Bauten die Chance auf Ereigniskarten, aber hinter diesen können sich auch negative Effekte verstecken. Um Platz ideal ausnutzen zu können, sollte man also möglichst die teuersten Gebäude bauen.

3. Suchen, Denken, Kaufen
Manchmal findet man verlorene Straßen und unerschlossenes BaulandMit Fortschreiten des Spiels wird es für Neulinge immer schwieriger schöne, lange Straßen zu finden. Doch langes Suchen kann sich lohnen. Je länger die eigenen Straßen sind, desto besser kann man sich vor den Steuern drücken. Ein kleines Schlupfloch gibt es übrigens auch bei der Straßensuche. Die Kartendaten, die zur Anzeige der Straßen in Blau, Rot oder Lila von Monopoly City Streets zu Rate gezogen werden, stimmen nicht exakt mit den Google-Karten überein. Daraus ergeben sich manchmal skurrile Erscheinungen. Wichtig für diesen Tipp ist, dass man ab und an Straßen findet, wo Google keine sieht. Viele Spieler suchen dann auch gar nicht mehr in diesem Bereich nach einer geeigneten Straße und so können noch wahre Schätze im verborgenen schlummern.

4. Gegner ärgern
Ab und an bekommt der geneigte Monopoly City Streets-Spieler mächtige Stänkerwerkzeuge in die Hand. Über Ereigniskarten, die man zufällig z.B. nach dem Bau eines Gebäudes erhält, kann man Bulldozer, Klärwerke, Gefängnisse oder Kraftwerke ergattern. Leider schützen viele Spieler ihre Straßen mit Bonusgebäuden, die man ebenfalls durch Ereigniskarten erhält. Diese verhindern zwar, dass man ein Gefängnis neben die gerade errichtete Snop-Villa setzt, schützen sich aber nicht selbst. Ein Bulldozer kann kein Haus abreißen, dass sich auf einer geschützten Straße befindet, es sei denn es ist ein Bonusgebäude. Möchte man Kontrahenten ärgern, plättet man also am Besten erstmal ein Bonusgebäude und macht so den Weg für weitere Missetaten frei. Fortgeschrittene Hardcore-Zocker können zusätzlich ihre Karten erst kurz vor Mitternacht ausspielen. Das verhindert, dass der Gegner noch irgendwie reagieren kann, bevor die Mieten berechnet werden. Ob man dafür extra länger aufbleiben sollte, ist natürlich jedem selbst überlassen.

5. Umrüsten oder Aufrüsten?
Die kleinen Bungalows sind nicht allzu ertragreich und verschwenden PlatzZum Abschluss führe ich noch einen kleinen Denkanstoß aus, der sich auf die Strategie beim Häuserbau bezieht. Zu Beginn des Spiels ist es einem Neu-Monopolisten noch nicht möglich alle Gebäude zu errichten. Das liegt zum einen an den mangelnden Finanzen, aber auch an dem Level-System von Monopoly City Streets. Zwangsläufig hat man so später ziemlich viele Straßen, auf denen sich eher Gebäude tummeln, die vergleichsweise wenig Miete einbringen. Durch die Steuer-Regelung könnte es hier sinnvoll sein diese Häuser abzureißen und neue, bessere, höhere und teurere Gebäude zu bauen. Dabei geht allerdings die Hälfte des, in die kleinen Häuschen, investierten Gelds verloren. Man muss sich also überlegen wie nachhaltig die eigene Strategie sein soll und wie viel man bereit ist zu riskieren.



Aus dem Archiv:

  1. MMO-nopoly
  2. Google ist der bessere Schäuble
  3. Hilfe, ich werde geponst!
  4. Reine Zeitverschwendung
  5. Kostenlose Software bei MacHeist

Kommentare (0) Trackbacks (1)

Kommentar schreiben


Benachrichtigung ohne eigenen Kommentar aktivieren:

Kommentarlinks könnten nofollow-frei sein.