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	<title>Kommentare zu: Wieviel Schutz kann die Freiheit vertragen?</title>
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	<description>Doppelt gestreift hält besser</description>
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		<title>Von: Teo</title>
		<link>http://teo-net.de/wordpress/?p=956#comment-497</link>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 07:50:12 +0000</pubDate>
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		<description>Das &quot;Wir&quot; habe ich tatsächlich etwas inflationär gebraucht. Im Grunde gehe ich davon aus, dass sowohl für deutsche Politiker, CDU-Wähler und chinesische Tagelöhner die gleichen Freiheitsrechte gelten sollten. Natürlich ist die Differenz, was die Kenntnisse bezüglich technischer Entwicklungen angeht durchwachsen. Aber mal von den neuen Medien abgesehen, ist ganz allgemein eine Art &quot;Der Staat macht das schon&quot;-Mentalität zu bemerken. Die Verbote und Regelungen sorgen dabei aber nur augenscheinlich für mehr Sicherheit. Man schaue sich z.B. mal Länder mit relativ lockeren Verkehrsregeln an. Dort gibt es prozentual weniger gemeldete Unfälle, als in Deutschland.

Es wäre also sinniger selbst Verantwortung zu übernehmen, wo es angebracht wäre, statt andere in die Schuld zu stellen, die daraufhin mit weiteren Pseudo-Sicherheitsmaßnahmen hinterm Berg hervor kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;Wir&#8221; habe ich tatsächlich etwas inflationär gebraucht. Im Grunde gehe ich davon aus, dass sowohl für deutsche Politiker, CDU-Wähler und chinesische Tagelöhner die gleichen Freiheitsrechte gelten sollten. Natürlich ist die Differenz, was die Kenntnisse bezüglich technischer Entwicklungen angeht durchwachsen. Aber mal von den neuen Medien abgesehen, ist ganz allgemein eine Art &#8220;Der Staat macht das schon&#8221;-Mentalität zu bemerken. Die Verbote und Regelungen sorgen dabei aber nur augenscheinlich für mehr Sicherheit. Man schaue sich z.B. mal Länder mit relativ lockeren Verkehrsregeln an. Dort gibt es prozentual weniger gemeldete Unfälle, als in Deutschland.</p>
<p>Es wäre also sinniger selbst Verantwortung zu übernehmen, wo es angebracht wäre, statt andere in die Schuld zu stellen, die daraufhin mit weiteren Pseudo-Sicherheitsmaßnahmen hinterm Berg hervor kommen.</p>
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		<title>Von: Hendrik (kaot)</title>
		<link>http://teo-net.de/wordpress/?p=956#comment-495</link>
		<dc:creator>Hendrik (kaot)</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2009 23:16:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, mal ein Post unter richtigem Namen... öfter mal was neues
Das &#039;Wir&#039; stört mich im letzten Teil - wer ist denn das?
Die Leute die in den 90er Jahren wahlberechtigt waren? (Aus jener Zeit stammt die aktuelle Form unseres Datenschutzgesetzes) Oder &#039;wir&#039; die Generation Internet?*
Oder wir die Generation Wikipedia?* Oder von allem etwas?
Hier sitzt übrigens ein Teil der Problematik in den Datenschutz und Netzsperrenkonflikten derzeit: Selbst die jüngsten Politiker die auf Bundesebene agieren sind Generation Internet*. Verallgemeindernd kann man, denke ich, guten Gewissens sagen, dass hier merkliche Wissenslücken und blinde Flecken hinsichtlich genau jener Themen sind. Ein zu Guttenberg bestätigt dieses schnellgefasste Bild dann auch wunderbar, indem er (entweder gezielt ignorante oder tatsächlich uninformierte) Aussagen zu gewissen Gesetz-Vorlagen und Petitionen macht. 
Hier muss sich noch viel tun - in erster Linie bleibt zu hoffen das nach und nach Politiker nachfolgen, die sich besser auskennen und auch auf diesem Gebiet am Ball bleiben. Ansonsten sehe ich hier eine sich selbst verstärkende Konfliktsituation, die im besten Fall mit der Emanzipierung der Bürger von schlechten Politikern führt.

PS: Das schlecht informierte Erziehungsberechtigte, und nicht der Jugendschutz, das größere Problem darstellen unterschreibe ich sofort - spätestens mit 14 wusste ich mehr über Hard und Software von PCs als meine Eltern. Ob es in dieser Situation sinnvoll ist, gemeinsame Eltern-Kinder-Spiele Veranstaltungen auf Grund eines Amoklaufs abzusagen halte ich für fraglich - wieder ein Punkt wo der Politik scheinbar Aktionismus wirklichen Aktionen vorzieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, mal ein Post unter richtigem Namen&#8230; öfter mal was neues<br />
Das &#8216;Wir&#8217; stört mich im letzten Teil &#8211; wer ist denn das?<br />
Die Leute die in den 90er Jahren wahlberechtigt waren? (Aus jener Zeit stammt die aktuelle Form unseres Datenschutzgesetzes) Oder &#8216;wir&#8217; die Generation Internet?*<br />
Oder wir die Generation Wikipedia?* Oder von allem etwas?<br />
Hier sitzt übrigens ein Teil der Problematik in den Datenschutz und Netzsperrenkonflikten derzeit: Selbst die jüngsten Politiker die auf Bundesebene agieren sind Generation Internet*. Verallgemeindernd kann man, denke ich, guten Gewissens sagen, dass hier merkliche Wissenslücken und blinde Flecken hinsichtlich genau jener Themen sind. Ein zu Guttenberg bestätigt dieses schnellgefasste Bild dann auch wunderbar, indem er (entweder gezielt ignorante oder tatsächlich uninformierte) Aussagen zu gewissen Gesetz-Vorlagen und Petitionen macht.<br />
Hier muss sich noch viel tun &#8211; in erster Linie bleibt zu hoffen das nach und nach Politiker nachfolgen, die sich besser auskennen und auch auf diesem Gebiet am Ball bleiben. Ansonsten sehe ich hier eine sich selbst verstärkende Konfliktsituation, die im besten Fall mit der Emanzipierung der Bürger von schlechten Politikern führt.</p>
<p>PS: Das schlecht informierte Erziehungsberechtigte, und nicht der Jugendschutz, das größere Problem darstellen unterschreibe ich sofort &#8211; spätestens mit 14 wusste ich mehr über Hard und Software von PCs als meine Eltern. Ob es in dieser Situation sinnvoll ist, gemeinsame Eltern-Kinder-Spiele Veranstaltungen auf Grund eines Amoklaufs abzusagen halte ich für fraglich &#8211; wieder ein Punkt wo der Politik scheinbar Aktionismus wirklichen Aktionen vorzieht.</p>
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