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		<title>Erfahrungsbericht: Lovefilm.de</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:59:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Immer nur über die blöden Film- und Serien-Dealer jammern, die hierzulande den Fortschritt verpennen und Abmahnungen der Befriedigung ihrer potentiellen Kundschaft vorziehen, kann nicht alles sein. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland ein paar Dienste, die erkannt haben, dass das Geld auf der Straße liegt und sie nur ein passendes Angebot machen müssen, um es [...]
<b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer nur über die blöden Film- und Serien-Dealer jammern, die hierzulande den Fortschritt verpennen und Abmahnungen der Befriedigung ihrer potentiellen Kundschaft vorziehen, kann nicht alles sein. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland ein paar Dienste, die erkannt haben, dass das Geld auf der Straße liegt und sie nur ein passendes Angebot machen müssen, um es einzusammeln. Ein Mitbewerber dieses Segments ist Lovefilm.de. Das Amazon-Unternehmen rührt gerade mächtig die Werbetrommel um bekannter zu werden und haut im Zuge dessen regelmäßig vergünstigte Abos per Gutschein in Amazon-Tagesangeboten raus. Einen davon habe ich mir geschnappt und kann so für 18,99€ jetzt 6 Monate Lovefilm.de testen. Dies ist ein Erfahrungsbericht, der etwa einen Monat umfasst.</p>
<p>Zunächst zu den harten Daten: Lovefilm.de bietet ca. 55.000 DVD und Blu-ray zur Ausleihe an. Davon sind etwa 50.000 Titel DVD und 5.000 Blu-ray. Das Angebot umfasst sowohl aktuelle und weniger aktuelle Spielfilme, Fernsehserien und Dokumentationen. Dazu bekommt man je nach abgeschlossenem Abo den Zugriff auf eine Online-Videothek. Dort werden derzeit ca. 1.600 Titel per Video on Demand, also direktem Abspielen via Stream angeboten. Hier gibt es ebenfalls Filme, Serien und Dokus.</p>
<p>Das Hauptaugenmerk lege ich zunächst mal auf die harten Datenträger und deren Ausleihe. Um einen Film auszuleihen, fügt man ihn einer Leihliste hinzu. Innerhalb dieser Liste lassen sich die Filme in 3 Prioritäten einteilen. Aus dieser Liste wird dann von Lovefilm ein Titel ausgewählt und dem Kunden per Post zugeschickt. Man erhält einen kleinen Papier-Umschlag, der auch für die Rücksendung benutzt wird. Porto zahlt man dafür nicht mehr, das ist vorgedruckt. Ist ein Titel wieder bei Lovefilm angekommen, wird einem das auf der Website angezeigt und der nächste Film auf der Leihliste wird losgeschickt.</p>
<p>Die Ausleihe per Post funktionierte in meinem Test erstaunlich gut. Mit meinem Abo, der Flatrate 1, wollte ich testen, wie viele Filme ich in einem Monat ausleihen kann, um dann zu entscheiden, ob mir das nächst kleinere Angebot, in dem die Ausleihe auf 4 Titel im Monat beschränkt ist, vielleicht sogar reichen könnte. Ich habe also häufiger Filme direkt am Tag ihrer Ankunft geguckt und wieder in den Briefkasten geworfen. Durch diverse Feiertage (und eine verloren gegangene DVD, dazu später mehr) wurde das Ganze natürlich etwas verzögert, sodass ich am Ende auf 6 Filme innerhalb des Monats April gekommen bin. Werktags geht alles recht flott. Wenn ich den Briefkasten unserer Hauptpost genutzt und vor der Spätleerung eingeworfen habe, war der Film am nächsten Tag bei Lovefilm und der nächste wurde direkt wieder losgeschickt. Meist war der dann am folgenden Werktag bei mir im Briefkasten. Konkretes Beispiel: <em>Buried</em> habe ich am Sonntag, dem 15. April in den Briefkasten geworfen. Montags zeigte mir die Website an mein Film sei bei ihnen eingegangen und am Dienstag, dem 17. kam die nächste DVD. Lovefilm empfiehlt für einen reibungslosen Ablauf zunächst eine Leihliste mit 30-50 Titeln anzulegen. Meine hatte am Anfang ca. 40 Titel, von denen ich etwa 10 mit der Priorität "hoch" angegeben habe. Darunter waren neuere und ältere Filme, Blockbuster und Dokumentationen. Auf Serien habe ich verzichtet, weil bei Lovefilm jede DVD als einzelner Titel gilt. Das heisst: Filme mit Bonus DVD oder Staffelboxen werden aufgeteilt und kommen nicht gleichzeitig bei einem an. Bisher wurden mir ausschließlich Titel mit der hohen Priorität zugeschickt, was mich einigermaßen davon überzeugt, dass das System funktioniert.</p>
<p>Glücklicherweise (ja, das ist ernst gemeint) ist einer der Filme verloren gegangen. Dadurch habe ich nun auch Erfahrungen damit, was passiert, wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht. Nachdem ich den Film eingeworfen hatte, hörte ich tagelang nichts von Lovefilm, obwohl ich eingestellt hatte, dass bei Ankunft des alten Films eine Eingangsbestätigung an mich per Mail gesendet werden sollte. Ich fuchste mich also durch die FAQ und die Problem-Seiten von Lovefilm und konnte dort dann angeben, dass der Film in der Post verloren gegangen ist. Dabei musste ich den Briefkasten nennen, in dem der Film gelandet war. Noch am selben Tag wurde der Status des Films geändert und der nächste auf der Liste losgeschickt. Bis heute weiss ich leider nicht, ob die DVD doch noch bei Lovefilm eingegangen, oder ob sie tatsächlich verschwunden ist. Wichtig ist allerdings sicherlich, dass an mich keinerlei Kosten wegen der DVD herangetragen worden sind.</p>
<p>Das zweite Standbein von Lovefilm ist das Video on Demand-Angebot. Hier werden Filme und Serien zum direkten ansehen bereitgestellt. Im Augenblick gibt es da etwa 1.600 Titel. Bei Beginn meiner Mitgliedschaft stand diese Zahl noch bei ca. 700. Hier wird also massiv ausgebaut. Das größte Hemmnis vermute ich hier bei irgendwelchen Lizenz-Quälereien, denn Filme scheinen auch wieder aus dem Angebot zu verschwinden. An einigen Titeln gibt es sogar eine Anzeige, die einem sagt, wie lange der Film noch verfügbar sein wird. Sehr wenige Titel sind nur gegen eine zusätzliche Gebühr anzusehen, die nicht von meinem Ausleihpaket abgedeckt wird. Das sind aktuell allerdings nur <em>Real Steel</em> und <em>The Help</em>. Bis vor kurzem stand in dieser Liste auch noch <em>Fright Night</em>, der aber nun komplett aus dem VoD verschwunden ist. <em>Real Steel</em> hingegen war bis vor wenigen Wochen ohne Zuzahlung anzugucken. Es ist offensichtlich, dass auch die Serien dem Dienst Probleme bereiten. So ist es zwar löblich, dass man z.B. alle Folgen <em>Lost</em> und die ersten beiden Staffeln <em>Doctor Who</em> gucken kann, allerdings ist das Angebot hier überhaupt nicht sortiert. Beispielsweise wird die 1. Staffel <em>Doctor Who</em> explizit in der Menü-Übersicht aufgeführt, die 2. findet man aber nur wenn man sich durch alle BBC-Sendungen klickt. Schlimmer ist nur, dass einzelne Episoden der Serien sich unter das Film-Angebot mischen. Beim Klick auf den allgemeinen (nicht explizit serienbezogenen) Menü-Punkt "Science Fiction und Fantasy" muss man sich so zunächst durch tonnenweise <em>Lost-</em> und<em> Legend of the Seeker</em>-Folgen quälen, zwischen die sich ein paar Filme gemischt haben. Hier muss also definitiv nachgebessert werden um das Ganze leichter nutzbar zu machen.</p>
<p>Ich könnte jetzt auch noch am Kino orientierten Magazin-Teil rummäkeln oder an den wenigen Community-Funktionen, aber der Artikel hier wird nun doch etwas länglich. Deshalb gebe ich nur noch schnell mein vorläufiges Fazit ab: <a href="http://www.lovefilm.de/yfq7dw3gn/visitor/sign_up_1.html">Lovefilm.de</a> (wenn ihr euch über diesen Link anmelden solltet, bekomme ich eine kleine Prämie) hat derzeit ein gutes Angebot im Bereich des Disc-Verleihs, das durchaus mit der örtlichen Videothek konkurrieren kann. Es scheint sich optimal dafür zu eignen Klassiker und Liebhabertitel nachzuholen (hier nochmal meine <a href="http://www.lovefilm.de/community/view_list.html?customer_list_id=5256">100 Filme-Liste</a> als Lovefilm-Kollektion). Im VoD-Bereich gibt es dagegen noch einigen Nachholbedarf. Das Angebot müsste vergrößert und die Navigationsmöglichkeiten verbessert werden. Ob ich den Dienst nach Ablauf meines Gutscheins weiter nutzen werde, hängt stark davon ab, wie sich hier das Angebot entwickeln wird. Ich bin gespannt.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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		<title>Film: Die Farbe</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 08:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Horror-Film aus Deutschland, basierend auf einer Erzählung von H. P. Lovecraft und dann noch als Indie-Produktion. Kann das funktionieren? Die Verfilmung von Lovecraft'schen Geschichten ist bisher nie wirklich gelungen. Ob aktuelle Beispiele wie Dagon oder ältere Semester wie Re-Animator: Keiner hat es geschafft die besondere Erzählweise und die intensive Atmosphäre der Texte einzufangen und [...]
<b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Horror-Film aus Deutschland, basierend auf einer Erzählung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lovecraft">H. P. Lovecraft</a> und dann noch als Indie-Produktion. Kann das funktionieren? Die Verfilmung von Lovecraft'schen Geschichten ist bisher nie wirklich gelungen. Ob aktuelle Beispiele wie <em><a href="http://www.imdb.de/title/tt0264508/">Dagon</a></em> oder ältere Semester wie <em><a href="http://www.imdb.de/title/tt0089885/">Re-Animator</a></em>: Keiner hat es geschafft die besondere Erzählweise und die intensive Atmosphäre der Texte einzufangen und auf seine Bildsprache zu übertragen. Bei <em>Die Farbe</em> scheint dies durchaus geklappt zu haben.</p>
<p>Lovecrafts Horror basiert, ähnlich wie Hitchcocks, auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suspense">Suspense</a>. Die Stimmung wird dermaßen gespannt, dass der Leser jeden Moment mit der Katastrophe rechnet. Es gibt selten explizite Szenen von Verstümmelung oder Gemetzeln. Das Hauptaugenmerk liegt in der Regel auf einem Erzähler, der im Verlauf der Geschichte langsam aber sicher dem Wahnsinn anheim fällt. Das ist für heutige Kinobesucher oft zu seicht, weshalb Filme wie <em><a href="http://www.imdb.de/title/tt0052357/">Vertigo</a></em> für jüngere Zuschauer oft eher ermüdend sind. So hat man dann bei <em>Dagon</em>, der Verfilmung von <em><a href="http://en.wikisource.org/wiki/The_Shadow_Over_Innsmouth">Schatten über Innsmouth</a></em> auch ordentlich Kunstblut, Schleim und Titten eingefügt. Die Produktion von <em>Die Farbe</em> zielte allerdings nicht auf möglichst viele Zuschauer ab, sondern hatte es sich zum Ziel gesetzt, den Horror im Stile Lovecrafts auf die Leinwand zu bringen. Dabei erlaubte man sich durchaus einige Freiheiten gegenüber dem Originaltext, die wohl großteils dem geringen Budget zu schulden sind.</p>
<p><em>Die Farbe</em> beginnt damit, dass der Amerikaner Jonathan Davis (<a href="http://www.imdb.de/name/nm1172266/">Ingo Heise</a>) sich irgendwann in den 1970ern auf die Suche nach seinen vor 2 Wochen verschwundenen Vater macht. Seine Suche führt ihn in ein bayrisches Dorf, in dem sein Vater nach dem 2. Weltkrieg stationiert war. Hier trifft er auf Armin Pierske (alt: <a href="http://www.imdb.de/name/nm0442464/">Michael Kausch</a>, jung: <a href="http://www.imdb.de/name/nm3634433/">Marco Leibnitz</a>), der seinen Vater kurz nach Kriegsende getroffen haben will. Pierske erzählt Davis von den schrecklichen Erlebnissen, die die beiden Männer gemeinsam erlebt haben. Alles begann mit einem mysteriösen Meteoriten, der in den 1930er Jahren in der Nähe des Hofes der Familie Gärtener eingeschlagen war. Pierske erzählt von den Wissenschaftlern, die versuchten das unbekannte Material zu untersuchen und dabei kläglich scheiterten, von den riesenhaften Früchten, über die sich die Gärteners im Anschluss an den Einschlag freuen durften und die Geisteskrankheit von Frau Gärtener. Die Details reihen sich aneinander und entfalten ihren ganzen Schrecken erst nachdem Pierske fertig ist.</p>
<p>Lovecrafts ursprüngliche Geschichte spielt natürlich nicht im Schwabenland, sondern in seinem immer gern verwendeten, aber vollkommen fiktiven Lovecraft Country, genauer: In einem Ort vor der Stadt Arkham. <em>Die Farbe</em> dagegen wurde hauptsächlich in der Nähe von Schwäbisch Hall in einem Freilichtmuseum gedreht. Im Grunde ist es für die Geschichte aber unerheblich, ob sie nun in den U.S.A. oder Deutschland stattfindet.</p>
<p>Viel wichtiger bei solchen Produktionen ist die Glaubwürdigkeit der Darsteller. Viele Zuschauer sind gerade bei deutschen Produktionen sehr kritisch, was deren Spielkunst angeht. <em>Die Farbe</em> wird allerdings nicht von einzelnen Darstellern, sondern von ziemlich vielen Schauspielern getragen. Dies ist schon in der verschachtelten Erzählweise angelegt und kommt dem Film zu Gute. Bei diesem Film hier gilt: Je mehr Screentime eine Figur hat, desto besser wird sie gespielt. Da wurde offensichtlich schon beim Casting  viel Wert drauf gelegt. So sind der junge Armin Pierske (<a href="http://www.imdb.de/name/nm3634433/">Marco Leibnitz</a>) und die Gärteners, allen voran Nahum (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0711547/">Erik Rastetter</a>) recht gut besetzt. Bei den kleineren Rollen, wie den Trinkern im Gasthof merkt man leider doch ab und an deutlich, dass man hier Laien auf dem Bildschirm hat.</p>
<p>Die Optik des Films ist allerdings ein besonderer Leckerbissen. Man hat hier fast durchgängig in Schwarz-Weiss gearbeitet und einen speziellen Kamera-Eigenbau benutzt, der dem ganzen Film eine Art Bloom-Effekt verleiht. Dies wird hier tatsächlich als interagierendes Stilmittel, ähnlich wie bei <em><a href="http://www.imdb.de/title/tt0401792/">Sin City</a></em>, und nicht nur aufgepfropft benutzt.</p>
<p><em>Die Farbe</em> verzichtet bei der Entwicklung seines Schreckens vollkommen auf Splatter oder andere Effekthascherei, was es sehr viel näher an die Vorlage bringt, als andere Lovecraft-Verfilmungen. Ich kenne dabei keinen anderen Film, der die typische Erzählweise des Autors so konsequent auf seine Bildsprache überträgt. Die ganzen Preise von Filmfestivals in den U.S.A. und anderswo, die auch auf der Startseite der <a href="http://www.die-farbe.com/">Film-Homepage</a> aufgelistet werden, hat <em>Die Farbe</em> also definitiv nicht ohne Grund erhalten. Sicherlich ist es hilfreich, wenn man Lovecrafts Stil bereits kennt und nach Möglichkeit auch mag, wenn man <em>Die Farbe</em> mögen möchte. Ansonsten könnte man sich an manchen Stellen durchaus langweilen.</p>
<p><em>Die Farbe</em> ist ein gelungener Versuch den Erzählstoff von H. P. Lovecraft filmisch umzusetzen. Dass dieser Versuch aus Deutschland stammt, hat mich einigermaßen verwundert, hat den Film für mich aber noch etwas interessanter gemacht. Wer Lovecraft oder stillen, auf Suspense basierenden Horror  mag, sollte sich <em>Die Farbe</em> auf jeden Fall ansehen.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zielgruppenorientierung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 11:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist wieder ein eher allgemeiner Eintrag zu meinem Buchprojekt. Diesmal geht es um Gedanken, die ich mir um den Inhalt und die Preisgestaltung mache. Zunächst mal muss ich erklären, dass sich das Buch nicht nur an Kinder richtet, so wie ich bei der Vorstellung des ersten Kapitels schon angemerkt habe, sondern auch gerade an [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist <a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=3664">wieder</a> ein eher allgemeiner Eintrag zu meinem Buchprojekt. Diesmal geht es um Gedanken, die ich mir um den Inhalt und die Preisgestaltung mache.</p>
<p>Zunächst mal muss ich erklären, dass sich das Buch nicht nur an Kinder richtet, so wie ich bei der <a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=3716">Vorstellung des ersten Kapitels</a> schon angemerkt habe, sondern auch gerade an männliche Leser. Das hat keine ideologischen Gründe oder so, sondern ich wollte für meine erste längere Geschichte ein Thema wählen, für das ich mich selbst interessiere und etwas schaffen, das ich selbst gern gelesen hätte, als ich noch jünger war. Da ich selbst ein Zipfelchen besitze und entsprechend (aber nicht extrem) sozialisiert wurde, fällt es mir einfach leichter mich in einen Jungen hineinzuversetzen. Das heisst natürlich nicht, dass es Mädchen unter Strafe verboten ist, dieses Buch zu lesen. Dass ich mich hierfür rechtfertige, ist eigentlich auch nur die Einleitung zu einem Problem, das sich vor mir während der Anfangsphase des Schreibens auftat: Sexismus.</p>
<p>Dieses Thema wird im Buch selbst überhaupt nicht aufgegriffen, aber ich hatte zeitweise Angst, dass man dem Duktus des Textes jenen vorwerfen könnte. Dieser Gedankengang rührt daher, dass ich für die Roboter aus meiner Geschichte beschlossen habe, sie seien geschlechtslos. Die (meisten) Roboter sind so zwar theoretisch Neutren, aber wie schreibt man Texte, deren Figuren mit dem Artikel für Dinge, also "das", bezeichnet werden müssten? Wie schafft man da einen Bezug zwischen Leser und Figur? Um das Ganze etwas plastischer zu machen, habe ich hier eine Textstelle aus dem 4. Kapitel:</p>
<p style="text-align: center;"><em>"Dann ging alles ganz schnell. Noch bevor sie die ersten Hilfeschreie ausstießen, rannte Lodur los. Er warf Bergol um und drängte geradewegs an ihm vorbei. Ich sprang über ihn und versuchte mit Lodur Schritt zu halten."</em></p>
<p>Mit neutralen Personalpronomen wäre das so:</p>
<p style="text-align: center;"><em>"Dann ging alles ganz schnell. Noch bevor sie die ersten Hilfeschreie ausstießen, rannte Lodur los. Es warf Bergol um und drängte geradewegs an ihm vorbei. Ich sprang über es und versuchte mit Lodur Schritt zu halten."</em></p>
<p>Der Unterschied wäre gar nicht so groß, aber es klingt einfach falsch im inneren Ohr. Kinder würden den Text dann vermutlich direkt ablehnen. Für dieses Problem habe ich keine probate Lösung gefunden und habe deshalb (fast) alle Roboter mit einem maskulinen Genus ausgestattet. Das bezieht sich aber explizit nur auf die Grammatik und nicht den Inhalt der Geschichte. Das versuche ich z.B. damit deutlich zu machen, dass Roboter von "Erbauern" zusammengeschraubt und nicht gezeugt und geboren werden. Ehrlich gesagt kann ich sprachreformatorische Feministinnen nun etwas besser verstehen.</p>
<p>Wenn mein Buch gelesen werden soll, ist natürlich auch der Preis ein wichtiger Punkt. Ich spielte ja schon mit dem Gedanken das Ganze unter Creative Commons zu lizensieren und für Lau rauszuhauen. Ich denke nun allerdings, dass meine Reichweite und Kontakte dafür einfach zu klein ausfallen. Egal welche Strategie ich nun fahren sollte, das gedruckte Buch wird mit Sicherheit nicht kostenlos sein können. Für diese Version hatte ich mir ein Limit von 10€ gesetzt. Teurer sollte es auf keinen Fall werden. Eine attraktive Möglichkeit Leser zu erreichen scheint <a href="http://www.bod.de/">BoD</a> zu sein. Dort könnte ich (sofern ich meine aktuellen Pläne einhalte) 120 Taschenbuchseiten in kinderfreundlicher Schriftgröße für 7,90€ bei zahlreichen Händlern unterbringen. Etwas doof ist nur, dass der Preis für das E-Book, welches BoD bei Amazon und iBooks platziert, sich direkt am gedruckten Buch orientiert. Damit würde die elektronische Version 6,49€ kosten und wäre mir persönlich noch etwas zu teuer. Das, was hinten für mich abfiele, wäre ca. 1€ pro verkauftem Exemplar (0,94€ für Print und 1,36€ für das E-Book). Davon abgezogen werden müssten aber 39€ für den "Veröffentlichungsservice" und 1,99€ pro Monat für "Datenmanagement". Die 39€ sind dabei eigentlich egal, denn wann hält man schonmal ein selbstgeschriebenes Buch in den Händen? Die 1,99€ im Monat nerven mich dagegen schon etwas. Ich mag einfach keine Abos. Der Vorteil daran wäre eben, dass sich jemand anderes um ISBN, Vertrieb, etc. kümmern würde. Bis ich die letzte Zeile schreibe wird es aber noch etwas dauern, also habe ich noch Zeit mich weiter zu informieren und mir Gedanken zu machen. Wenn ihr Tipps habt: Her damit.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Botanicula</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 17:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Amanita Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer hier öfter reinschaut weiss, dass ich ein Fan vom Entwicklerstudio Amanita Design bin. So berichtete ich schon im Dezember 2009 vom Start des sagenhaften Point&#38;Click Adventures Machinarium oder lobte Anfang diesen Jahres den Film Kooky, an dem Amanita maßgeblich beteiligt war. Jetzt haben sie ihr neues Spiel präsentiert. Diesmal geht es in die Natur. Das [...]
<b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3386' rel='bookmark' title='Open Source Shoot &#8216;em up Teeworlds'>Open Source Shoot &#8216;em up Teeworlds</a></li>
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<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3240' rel='bookmark' title='Pädagogisch wertvolle Holz-Bauklötze und Zombies'>Pädagogisch wertvolle Holz-Bauklötze und Zombies</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hier öfter reinschaut weiss, dass ich ein Fan vom Entwicklerstudio <a href="http://amanita-design.net/">Amanita Design</a> bin. So berichtete ich schon im Dezember 2009 vom Start des sagenhaften Point&amp;Click Adventures <em><a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=1529">Machinarium</a> </em>oder lobte Anfang diesen Jahres den Film <em><a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=3673">Kooky</a></em>, an dem Amanita maßgeblich beteiligt war. Jetzt haben sie ihr neues Spiel präsentiert. Diesmal geht es in die Natur. Das Adventure <em>Botanicula</em> läd zum Klicken ein.</p>
<p>Ich glaube tatsächlich, dass man den letzten Satz wörtlich nehmen muss. Nach ein paar Stunden Spielzeit (und bei der Beobachtung zweier weiterer Spieler) fällt eines sofort auf: Man spielt in <em>Botanicula</em> mit allem, was den Cursor zur Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger macht, egal ob es dem Spielziel dient oder nicht. Das verspielte Leveldesign zwingt einen geradewegs dazu. Überall raschelt, krabbelt und fliegt irgendetwas. Zusammen mit der wunderschönen Optik des Spiels und des wirklich grandiosen Soundtracks wirkt alles sehr lebendig, was dem Thema des Spiels selbstverständlich zuträglich ist. Selbst nach der ganzen Spieldauer, die ich nun hinter mir habe, weiss ich immer noch nicht, was denn nun das Ziel des Spiels ist. Klar, es hat irgendwas mit den schwarzen Lebens-Saft-Saugern zu tun und vermutlich muss ich die loswerden, aber was genau: Keine Ahnung. Und es ist mir auch egal!</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-22-um-19.06.47.png" rel="lightbox[3720]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter  wp-image-3722" title="Auf Fisch durch die Luft gleitende Baumfrucht" src="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-22-um-19.06.47.png" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Wie schon <em>Machinarium</em> bringt auch <em>Botanicula</em> keine ellenlangen Textboxen oder gar (verständliche) Sprachausgabe mit. Alle "Dialoge" werden per Animation geführt, sodass wortwörtlich jedes Kind diese auch begreift. Dazu kommen skurrile und kreative Einfälle der Entwickler in Sachen Figuren und Ereignisse. Ich bin jedenfalls begeistert. Wer das noch nicht ist, kann sich z.B. das ausführliche Review bei <a href="http://superlevel.de/spiele/botanicula">Superlevel</a> (das auch ein paar Schwächen aufdeckt) oder zumindest den <a href="http://youtu.be/gxoxCxLdsNE">Trailer</a> ansehen.</p>
<p>Den Start von Botanicula feiert man derzeit mit einem <a href="http://www.humblebundle.com/">Humble Bundle Spezial</a>; will meinen: Bezahlt einfach was ihr wollt für dieses nagelneue Spiel voller Herzblut! Dazu gibt's ausserdem <em>Machinarium</em> und <em>Samorost 2</em>. Wer mehr als den Durchschnitt der bisherigen Zahlungen anlegt, bekommt <em>Kooky</em> und das Spiel <em>Windosill</em> oben drauf. Natürlich auf Wunsch alles mit Steam-Codes (bis auf den Film). Im <a href="http://itunes.apple.com/de/app/botanicula/id517309256?mt=12">Mac App </a>Store gibt's <em>Botanicula</em> für 7,99€ und in ein paar Tagen steht das Spiel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006YSZNJ0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=teonet-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B006YSZNJ0">für 19,99€ als DVD</a> in Deutschlands Technikmärkten. Da würde ich doch sagen: Lieber jetzt DRM-frei zu einem selbstgewählten Preis  kaufen und dabei noch den <a href="http://www.worldlandtrust.org/">World Land Trust</a> unterstützen.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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		<title>Fette Beute zum Eierfest</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 09:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute nehme ich das Frühlings-Fruchtbarkeits-Eier-Zombie-Jesus-Fest zum Anlass, um euch eine Art Teaser meines Buches zu präsentieren, mit dem ich mittlerweile wohl etwa zu 50% fertig bin. Es handelt sich dabei um eine Geschichte, die ich mit Kindern als Leser im Hinterkopf geschrieben habe, die aber eventuell auch für Ältere interessant ist (ich lese ja selbst [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute nehme ich das Frühlings-Fruchtbarkeits-Eier-Zombie-Jesus-Fest zum Anlass, um euch eine Art Teaser meines Buches zu präsentieren, mit dem ich mittlerweile wohl etwa zu 50% fertig bin. Es handelt sich dabei um eine Geschichte, die ich mit Kindern als Leser im Hinterkopf geschrieben habe, die aber eventuell auch für Ältere interessant ist (ich lese ja selbst ab und an ein Buch, das für Kinder geschrieben wurde). In der Geschichte geht es um den Roboter Karuso, der mit seiner Piratentruppe über eine menschenleere Erde segelt und dabei ein Geheimnis um sich selbst und die Gesellschaft der Roboter lüftet.</p>
<p>Ich präsentiere meinen zahlreichen Lesern nun Kapitel 1 dieses Meisterwerks in Form einer MPEG-1 Audio Layer III-Datei, besprochen von mir persönlich:</p>
<p></p>
<p>Kommentare und Anmerkungen sind natürlich erwünscht.</p>
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		<itunes:summary>Heute nehme ich das Frühlings-Fruchtbarkeits-Eier-Zombie-Jesus-Fest zum Anlass, um euch eine Art Teaser meines Buches zu präsentieren, mit dem ich mittlerweile wohl etwa zu 50% fertig bin. Es handelt sich dabei um eine Geschichte, die ich mit Kindern als Leser im Hinterkopf geschrieben habe, die aber eventuell auch für Ältere interessant ist (ich lese ja selbst ab und an ein Buch, das für Kinder geschrieben wurde). In der Geschichte geht es um den Roboter Karuso, der mit seiner Piratentruppe über eine menschenleere Erde segelt und dabei ein Geheimnis um sich selbst und die Gesellschaft der Roboter lüftet.
Ich präsentiere meinen zahlreichen Lesern nun Kapitel 1 dieses Meisterwerks in Form einer MPEG-1 Audio Layer III-Datei, besprochen von mir persönlich:

Kommentare und Anmerkungen sind natürlich erwünscht.
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		<title>Film: Die Tribute von Panem &#8211; The Hunger Games</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 08:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Film mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahren, zu einem Buch, das davon erzählt, wie 24 Kinder in eine Arena geschickt werden um sich gegenseitig zu töten. So ziemlich alles, was ich über den Film wusste, bevor ich mein Stammkino aufsuchte, habe ich im vorherigen Satz zusammengefasst und war dementsprechend skeptisch. The Hunger Games spielt [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Film mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahren, zu einem Buch, das davon erzählt, wie 24 Kinder in eine Arena geschickt werden um sich gegenseitig zu töten. So ziemlich alles, was ich über den Film wusste, bevor ich mein Stammkino aufsuchte, habe ich im vorherigen Satz zusammengefasst und war dementsprechend skeptisch.</p>
<p><em>The Hunger Games</em> spielt in einer fiktiven Zukunft, in der Amerika in 13 Distrikte aufgeteilt wurde. Dabei gibt es ein extremes soziales und wirtschaftliches Gefälle zwischen den inneren und äusseren Distrikten. Während einer Rebellion vor über 70 Jahren wurde der 13. Distrikt vollkommen zerstört. Als Erinnerung daran, wer im Staat das Sagen hat, rief das Capitol damals die ersten Hungerspiele aus. Dabei werden aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen ausgelost um sich mit den anderen Teilnehmern so lange zu bekämpfen, bis nur noch einer übrig bleibt. Die s.g. Ernte steht nun zum 74. mal an. Als die zwölfjährige Primrose Everdeen (<a href="http://www.imdb.de/name/nm3094377/">Willow Shields</a>) als Teilnehmerin für Distrikt 12 aus dem Lostopf gezogen wird, meldet sich deren ältere Schwester Katniss (<a href="http://www.imdb.de/name/nm2225369/">Jennifer Lawrence</a>) freiwillig. Als männlicher Teilnehmer wird der Bäckerjunge Peeta Mellark (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josh_Hutcherson">Josh Hutcherson</a>) gezogen. Es folgen Training, Luxusunterbringung und ein Medienspektakel. Als Mentor steht den beiden der Sieger der 50. Hungerspiele zur Seite: Haymitch Abernathy (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0000437/">Woody Harrelson</a>), der seine Erinnerungen an seine eigenen Spiele im Alkohol ertränken will.</p>
<p>Man sieht hier, denke ich, dass ein Vergleich mit <em><a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=1549">Twilight</a></em>, so wie er in den letzten Wochen in den Medien stattfand, ziemlich unangebracht ist. Zwar gibt es auch hier eine Liebesgeschichte, aber die steht zumindest in der filmischen Umsetzung ziemlich im Hintergrund. Der Plot erinnert mich eher an <em><a href="http://www.imdb.de/title/tt0093894/">The Running Man</a></em>, eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King">Stephen King</a>-Verfilmung mit <a href="http://www.imdb.de/name/nm0000216/">Arnold Schwarzenegger</a> von 1987. Hier wurde vor allem eine lupenreine Dystopie mit einer dafür eher ungewöhnlichen Zielgruppe verfilmt. Das ist auch die Hauptsache, die den Film für mich überhaupt interessant machte.</p>
<p>Der Fokus des Films liegt natürlich auf den Erlebnisse der Tributin Katniss Everdeen, aber zeigt vor allem auch die Rolle der Medien und die Dekadenz der Oberschicht von Panem. Unter dieser fast schon exzessiven Darstellung gesellschaftlicher Dimensionen leidet allerdings die Charakterentwicklung, was sich z.B. dann rächt, wenn Katniss und Rue (<a href="http://www.imdb.de/name/nm3964350/">Amandla Stenberg</a>), die Tributin von Distrikt 11 aufeinandertreffen. An besagtem Moment war mir dann doch recht langweilig, weil mir die Figur schlicht egal war. Dabei läuft der Film bereits 142 Minuten und hat damit in den meisten Kinos Überlänge. Leider liegt das auch daran, dass ein übergroßer Anteil der Laufzeit aus Exposition besteht, was irgendwann ziemlich ermüdend wird. Ab einem gewissen Zeitpunkt habe ich gehofft, dass das Gemetzel nun endlich beginnen würde, weil ich mit der Medien- und Gesellschaftskritik längst abgeschlossen hatte, der Film aber leider noch nicht. An Blut und Gewalt mangelt es übrigens trotz meiner Skepsis in diesem Punkt nicht. Für einen Film mit einer Freigabe ab 12 Jahren ist er sogar relativ drastisch in seiner Gewaltdarstellung.</p>
<p><em>Die Tribute von Panem - The Hunger Games</em> ist alles in allem ein Film, den man sich durchaus anschauen kann. Einige Abweichungen vom Buch könnten altgediegene Fans des Stoffs etwas verärgern, fallen dem Zuschauer ohne textliche Vorbildung aber eigentlich nicht auf. Leider gibt es einige Längen und Probleme bei der Präsentation bestimmter Figuren. Auch kommt die Liebesgeschichte erst recht spät zum Tragen und dann eben mit dem Holzhammer.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Film: John Carter &#8211; Zwischen zwei Welten</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 11:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Disney hat wieder mal versucht einen Fluch der Karibik-Nachfolger zu etablieren. Wie schon bei Prince of Persia ist dies offensichtlich auch mit John Carter nicht ganz so gelaufen, wie man sich das vorgestellt hat. Dennoch ist John Carter in meinen Augen der Rede wert, weil er aus manchen Richtungen vielleicht doch zu hart angegangen wird. [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Disney hat wieder mal versucht einen <em>Fluch der Karibik</em>-Nachfolger zu etablieren. Wie schon bei <em><a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=2865">Prince of Persia</a></em> ist dies offensichtlich auch mit <em>John Carter</em> <a href="http://www.moviepilot.de/news/john-carter-scheitert-an-den-kinokassen-114790">nicht ganz so</a> gelaufen, wie man sich das vorgestellt hat. Dennoch ist <em>John Carter</em> in meinen Augen der Rede wert, weil er aus manchen Richtungen vielleicht doch zu hart angegangen wird.</p>
<p>John Carter (<a href="http://www.imdb.de/name/nm2018237/">Taylor Kitsch</a>) ist ehemaliger Soldat des amerikanischen Bürgerkriegs. Heute ist er ein verbitterter Goldsucher, dessen Dienste von der Armee der vereinigten Staaten im Kampf gegen die Apachen nachgefragt werden. Am Ende einer Verfolgungsjagd zu Pferde an der sowohl Vertreter der Amerikaner, eine Gruppe Apachen, sowie John Carter teilnehmen, landen Carter und Powell (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0186505/">Brian Cranston</a>), der Befehlshaber der Amerikaner, in einer mysteriösen Höhle voller Gold. Als einige Apachen dort auftauchen, weichen sie vor einem Zeichen an der Höhlenwand zurück. Dann taucht ein glatzköpfiger, blasser Typ in einer blauen, fremdartigen Robe in der Höhle auf, der Carter angreift. Eine Kugel aus Carters Pistole löst die Situation auf. Als Carter dem toten Fremdling ein Amulett aus den Händen nimmt, findet er sich kurz darauf in einer vollkommen anderen Umgebung wieder. Mitten in einer Wüste voller Staub und Felsen macht er seine ersten Gehversuche. Die geringe Schwerkraft macht ihm zunächst zu schaffen, beschert ihm aber letztlich einige Vorteile, weil er dadurch gefühlte 3km weit springen kann. Nur durch diesen Umstand wird er schließlich auch von einer Rasse vierarmiger Grünlinge namens Tarks verschont. Der Anführer der Tarks (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0000353/">Willem Dafoe</a>) scheint einige Sympathien für Carter zu hegen und verteidigt ihn vor anderen Stammesmitgliedern. Parallel zu den Tarks leben ausserdem Menschen auf dem Planeten. Die sind in zwei Gesellschaften in den Städten Helium und Zodanga organisiert, die sich in einem tausendjährigen Krieg miteinander befinden. Vertreter der glatzköpfigen Fremden aus der Goldhöhle haben den Anführer von Zodanga (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0922035/">Dominic West</a>) mit einer seltsamen Waffe ausgerüstet, die kriegsentscheidend zu sein scheint. Durch große Verluste wird der Jeddak bzw. König von Helium dazu gezwungen seine Tochter Dejah (<a href="http://www.imdb.de/name/nm1211488/">Lynn Collins</a>) mit dem Anführer von Zodanga zu verheiraten. Diese flieht jedoch und landet nun in einem Luftkampf direkt über dem Dorf der Tarks. Dort greift Carter in den Kampf ein und wird schließlich von den Tarks messianisch verehrt. Was hinter den Glatzköpfen mit den blauen Roben steckt und was sie beabsichtigen, weiss der Zuschauer zu diesem Zeitpunkt noch nicht.</p>
<p><em>John Carter</em> basiert auf einer 15 Bände umfassenden Serie vom <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tarzan">Tarzan</a></em>-Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Rice_Burroughs">Edgar Rice Burroughs</a>, die 1917 zum ersten mal veröffentlicht wurde. Gerade deshalb muss Kritik zurückgewiesen werden, die vor allem darauf abzielt, dem Film Nachahmung im Rahmen der Geschichte vorzuwerfen. Es scheint eher so zu sein, dass heutige Klassiker wie <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dune">Dune</a> </em>oder <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Wars">Star Wars</a></em> sich reichlich bei den Romanen bedient hätten. Die Story sehe ich daher auch als relativ runde Sache. Sie wird im Film recht verständlich präsentiert, ist zwar nicht übermäßig komplex und interessant, aber durchaus schlüssig und könnte halbwegs spannend sein. Könnte, weil vor allem bei der Rolle der Glatzköpfe eine Menge Potential in den Wüstensand geblasen wurde. Der Rest der Geschichte ist für heutige Kinogänger dann doch leider trivial und vorhersehbar.</p>
<p>Die schauspielerischen Leistungen sind wohl eher durchschnittlich, aber für mich schwierig zu bewerten. Das liegt vor allem daran, dass die Dialoge an Monumentalfilme wie <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Hur_(1959)">Ben Hur</a></em> oder <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Titanen_(1981)">Kampf der Titanen</a></em> erinnern. Sie sind aufgeblasen und finden großteils in einer recht käsigen Bombast-Sprache statt. Hier liegt wohl auch ein großes Manko von <em>John Carter</em>, denn die Romanvorlage gilt als Pulp- bzw. Schundliteratur und wird von Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Stanton">Andrew Stanton</a> bierernst genommen. Dadurch entstanden bei mir persönlich einige Facialpalmierungen und vom Regisseur wohl unbeabsichtigte Lacher. Lynn Collins ist dabei leider so offensichtlich nur aufgrund ihrer Optik gecastet worden, dass es fast wehtut.</p>
<p>Indiskutabel gut sind dagegen die Spezialeffekte, mit denen offenbar auch das 250 Millionen-Dollar-Budget gerechtfertigt wurde. Dafür verantwortlich zeichnen sich die bewährten Pixelschubsen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pixar">Pixar</a>, die den Film im Abspann übrigens Firmengründer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Jobs">Steve Jobs</a> gewidmet haben. In diesem Fall fand ich Motion Capturing und Figurenanimation sogar glaubwürdiger als noch im letzten Jahr den grandiosen Caesar (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0785227/">Andy Serkis</a>) aus <em>Planet der Affen: Prevolution</em>. Dabei dachte ich vor dem Film noch, Willem Dafoe leihe seine Lippen <a href="http://www.imdb.de/media/rm173780992/tt0401729">diesem possierlichen Breitmaulhund</a>.</p>
<p>Ich würde sagen der Film ist OK, auch wenn man sich für 250 Millionen Dollar sicher bessere Geschichten und Schauspieler hätte kaufen können. Ich würde ihn etwas oberhalb von <em>Prince of Persia</em> einordnen, weil die Hintergrundgeschichte doch etwas mehr Substanz hat. Insgesamt also anschaubar, aber kein wirkliches Highlight.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3350' rel='bookmark' title='Film: Tron Legacy'>Film: Tron Legacy</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3338' rel='bookmark' title='Film: Rapunzel &#8211; Neu verföhnt'>Film: Rapunzel &#8211; Neu verföhnt</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=2364' rel='bookmark' title='Review: Alice im Wunderland'>Review: Alice im Wunderland</a></li>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Programm sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 10:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin im Augenblick auf der Suche. Ich suche 2 Programme, die mir meine Wünsche in Sachen RSS und Twitter besser erfüllen, als meine bisherigen Clients dafür. Was ich möchte ist eigentlich gar nichts Exotisches und doch scheint es so, als könnte keine aktuelle Mac-Software meine Nachfrage befriedigen. Zunächst zum Twitter-Client, bei dem ich die [...]
<b>Aus dem Archiv:</b><ol>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=694' rel='bookmark' title='Feedreader im Test'>Feedreader im Test</a></li>
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<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=2958' rel='bookmark' title='Das ganze Internet'>Das ganze Internet</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin im Augenblick auf der Suche. Ich suche 2 Programme, die mir meine Wünsche in Sachen RSS und Twitter besser erfüllen, als meine bisherigen Clients dafür. Was ich möchte ist eigentlich gar nichts Exotisches und doch scheint es so, als könnte keine aktuelle Mac-Software meine Nachfrage befriedigen. Zunächst zum Twitter-Client, bei dem ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe, bald eine Lösung zu finden:</p>
<p>Der Client sollte sich designtechnisch an den offiziellen Twitter-Client annähern. Ich schätze dessen kompakte, aber nicht überladene Optik. Ich hätte auch weiterhin gerne einen Client mit nur einem Fenster. Die Verwaltung mehrere Accounts sollte in diesem einem Fenster möglich sein. Gleichzeitig sollte mir der Client aber alle wichtigen Features bieten, die den Weg teilweise noch nicht in den (mies gepflegten) offiziellen Twitterclient gefunden haben: Timeline Streaming und alle Anzeigen unabhängig von der Twitter-Website sind hier meine Hauptpunkte. Es ist mir einfach unbegreiflich, wieso mich der offizielle Client zum Begutachten anderer Leute Follower wieder auf Twitter.com schickt, statt das direkt im Client anzuzeigen. Weiterhin sollte er TweetMarker und Twitters eigenen Bilderupload unterstützen, Bilder direkt in der Timeline einbinden, diverse Filter mitbringen und in Verhalten (z.B. im Zusammenhang mit <a href="http://growl.info/">Growl</a>) und Optik konfigurierbar sein. Für so einen Client würde ich sogar ein paar Euro auf den Tisch legen. Die Software, die wohl am ehesten an diese Anforderungen heran kommt, scheint aktuell <a href="http://osfoora.com/mac/">Osfoora</a> zu sein. Daran stören mich aber viele Kleinigkeiten, wie die breite Seitenleiste, die Nutzung mehrerer Fenster und das fehlende Streaming. Ich warte also darauf, dass die Entwickler hier nachliefern, in diesem Fall würde ich den Client kaufen.</p>
<p>Kommen wir zu meinem anderen, wohl etwas schwerer zu befriedigenden Bedürfnis: Ein neuer RSS-Reader. Aktuell benutze ich das Open Source-Programm <a href="http://www.vienna-rss.org/">Vienna</a>. Das ist funktional und lässt sich ganz gut bedienen, aber auch schrecklich langsam und eine Weiterentwicklung ist quasi nicht vorhanden. Alternativen dazu wären vielleicht noch <a href="http://netnewswireapp.com/">NetNewsWire</a> oder <a href="http://www.newsfirerss.com/">Newsfire</a>. Ich habe mir da vor einigen Jahren mal ein <a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=694">breiteres Bild</a> gemacht. So richtig vom Hocker haut mich von diesen Readern aber keiner. Ich bin sogar schon so weit, dass ich mir Lösungen mit Google Reader Backend anschaue, obwohl das für mich eigentlich keinen Sinn macht. <a href="http://caffeinatedapp.com/">Caffeinated</a> und <a href="http://bloop.it/cappuccino/">Cappuccino</a> habe ich da bereits getestet. Beide scheinen eher etwas für Leute mit einigen wenigen RSS-Abos zu sein und laufen instabil. Cappuccino lässt sich nichtmal mit der Tastatur bedienen. Meine Anforderungen im einzelnen: Ich suche einen RSS-Reader als Standalone-Lösung oder von mir aus auch mit Google Reader-Integration. Er soll die Feeds möglichst flott und in frei konfigurierbaren Intervallen aktualisieren. Er soll Growl unterstützen und dort nicht jeden Artikel einzeln, sondern lediglich eine zusammenfassende Nachricht ausgeben (z.B. wie bei Vienna lediglich die Anzahl neuer Artikel). Feeds und Ordner sollten genauso wie Tags unterstützt werden und frei sortierbar sein. Ob man nun das Reeder-typische 3-Spalten-Layout oder eine eher an Mail.app angelehnte Raumaufteilung nutzen möchte, sollte die Software dem Nutzer überlassen. Der Lion-Vollbildmodus sollte integriert sein und sich merken, in welchem Zustand ich das Programm beendet habe. Das Ganze sollte natürlich so wenig Prozessorlast und RAM-Aufkommen wie möglich erzeugen und optisch halbwegs ansprechend sein, sich bei seinem Design grundsätzlich aber an die Mac OS X-Standards halten. Als kleines i-Tüpfelchen könnte sich der Reader sogar per <a href="http://www.alfredapp.com/">Alfred</a> durchsuchen lassen. In diesem Fall scheint <a href="http://reederapp.com/mac/">Reeder</a> schon recht nah an das zu kommen, was ich mir vorstelle, aber die <a href="http://itunes.apple.com/de/app/reeder/id439845554?mt=12">Rezensionen im App Store</a> und die dortige Feature-Liste deuten an, dass mancher Wunsch auch damit unerfüllt bleiben wird und da es keine Testversion gibt, werde ich vorerst keine 8€ dafür auf den Tisch legen.</p>
<p>Ich wollte diese Wünsche einfach mal ausformulieren und vielleicht landet dieser Blogeintrag ja auf dem Tisch eines Programmierers, der nach Feature-Wünschen für seinen nächsten eierlegenden wollmilch- und schinkenspendenden Twitter- bzw. RSS-Client Ausschau hält. Unter Umständen hat auch einer meine 3 Leser noch einen Software-Tipp für mich.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Oscar-Verleihung wird (nicht) live ins Internet gestreamt</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 10:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Monaten habe ich keinen eigenen Fernseher mehr. Ich habe ihn verschenkt, weil er ohnehin nicht mehr oft eingeschaltet wurde und zu viel Platz verschlang. Gestern hätte ich ihn allerdings doch nochmal gebrauchen können. Die alljährliche Preisverleihung der Academy of Motion Picture Arts and Science, auch bekannt als Oscar, fanden mal wieder statt. Im [...]
<b>Aus dem Archiv:</b><ol>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3625' rel='bookmark' title='Filme: Drive &amp; Headhunters'>Filme: Drive &#038; Headhunters</a></li>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Monaten habe ich keinen eigenen Fernseher mehr. Ich habe ihn verschenkt, weil er ohnehin nicht mehr oft eingeschaltet wurde und zu viel Platz verschlang. Gestern hätte ich ihn allerdings doch nochmal gebrauchen können. Die alljährliche Preisverleihung der Academy of Motion Picture Arts and Science, auch bekannt als Oscar, fanden mal wieder statt.</p>
<p>Im Vorfeld war auf diversen Internetseiten zu lesen, die Verleihung der Oscars würde in diversen Live-Streams über das Internet übertragen. Unter diesen Seiten war z.B. <a href="http://www.chip.de/news/Oscar-2012-Live-Stream-Trailer-Nominees_54279390.html">Chip Online</a>. Bei <a href="http://www.giga.de/events/oscar/news/oscars-2012-die-verleihung-im-live-stream/">Giga.de</a> hiess es "wer unverfälschtes Oscar-Feeling erleben möchte, sollte seinen Computer hochfahren und auf folgende Seiten gehen". In der folgenden Liste findet sich dann an erster Stelle ein Video-Channel, der am Oscar-Abend laut Banner-Einblendung lediglich Wiederholungen von Diskussionsrunden aus der Vorwoche zeigte. <a href="http://www.radiohamburg.de/VIP/Oscar-Verleihung/Oscar-Verleihung-2012-Mit-dem-Oscar-Livestream-hautnah-dabei">RadioHamburg.de</a> verlinkt gar auf einen Stream-Service, der sich seine Dienste mit einigen Euro vergüten lassen will und der den Oscar offenbar nur vorschiebt um schneller gefunden zu werden und mehr Abonnements zu verkaufen.</p>
<p>Bei den genannten Seiten, die man per entsprechender Suche schnell auf dem Schirm hatte, bekam man aber leider nichts wirklich Brauchbares. Gut, dachte ich, besuche doch einfach die <a href="http://oscar.go.com/">offizielle Oscar-Homepage</a> und versuche dort dein Glück. Dort gab es einen Stream, der war allerdings nur für Amerikaner freigeschaltet, alle ausländischen IP-Adressen wurden blockiert.</p>
<p>Als Nächstes dachte ich daran eben doch Pro7 zu gucken. Dort wurde die Oscar-Verleihung live übertragen. Ohne Fernseher musste das natürlich auch über's Netz gehen. Die üblichen Verdächtigen, wie <a href="http://zattoo.de">Zattoo.de</a>, fielen direkt aus, weil sie in Deutschland die meisten Privat-Sender nicht übertragen dürfen. Die Lösung wäre schließlich <a href="http://youfreetv.net">youfreetv.net</a> gewesen, eine mit dubioser Werbung vollgestopfte Seite, die deutschsprachige TV-Sender in allenfalls okayer Qualität live ins Netz streamt. Ich habe mich dann dazu entschlossen alle Browser-Fenster zu schließen und lieber ein paar Tage zu warten, bis ich die zuvor programmierte Aufnahme bei meiner Freundin anschauen kann. Möglicherweise hätte ich mit einem Proxy-Server Erfolg gehabt, das war mir aber in dem Moment zu kompliziert und dies hätte auch nichts an meiner abschließenden Aussage geändert.</p>
<p>Bei den Oscars präsentiert sich die amerikanische Filmindustrie. Sie will Aufmerksamkeit auf sich lenken und sich von ihrer Schokoladenseite zeigen. Stattdessen nervt sie einen mit einem auf Landesgrenzen beschränkten Angebot, dass ohne viel Mühe weltweit hätte gezeigt werden können. Wir reden hier von der Blockierung der Übertragung einer banalen Werbeveranstaltung und Selbstbeweihräucherung im Jahre 2012. Diese Vorgehensweise erscheint mir wie ein Paradebeispiel für die Gestrigkeit dieser Industrie, <a href="http://theoatmeal.com/comics/game_of_thrones">die andere noch viel besser illustrieren können</a>.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3625' rel='bookmark' title='Filme: Drive &amp; Headhunters'>Filme: Drive &#038; Headhunters</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=2369' rel='bookmark' title='Wäre ich Oscar-Juror&#8230;'>Wäre ich Oscar-Juror&#8230;</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3673' rel='bookmark' title='Film: Kooky (Kuky se vrací)'>Film: Kooky (Kuky se vrací)</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Film: Sex on the Beach</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 10:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein grässlicher deutscher Trailer, miese Synchro und mangelhafte Vorbereitung des deutschen Kinozuschauers sind normalerweise keine guten Startbedingungen für einen Film. Doch Sex on the Beach macht mehr richtig, als man auf den ersten Blick denken könnte und ist mehr als ein einfacher American Pie-Klon. Die vier Freunde Will (Simon Bird), Simon (Joe Thomas), Neil (Blake [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein grässlicher <a href="http://youtu.be/GG4CM0Jvik0">deutscher Trailer</a>, miese Synchro und mangelhafte Vorbereitung des deutschen Kinozuschauers sind normalerweise keine guten Startbedingungen für einen Film. Doch <em>Sex on the Beach</em> macht mehr richtig, als man auf den ersten Blick denken könnte und ist mehr als ein einfacher <em>American Pie</em>-Klon.</p>
<p>Die vier Freunde Will (<a href="http://www.imdb.de/name/nm3020713/">Simon Bird</a>), Simon (<a href="http://www.imdb.de/name/nm3022504/">Joe Thomas</a>), Neil (<a href="http://www.imdb.de/name/nm3002919/">Blake Harrison</a>) und Jay (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0118617/">James Buckley</a>) haben ihre Schullaufbahn abgeschlossen und sind auf dem Sprung ins richtige Leben. Leider starten die Jungs mit einigen Schicksalsschlägen. Simon wird von seiner Freundin Carli (<a href="http://www.imdb.de/name/nm2113191/">Emily Head</a>) verlassen, Wills Vater (<a href="http://www.imdb.de/name/nm0372117/">Anthony Head</a>) hat ohne ihn (im Kreise von 100-200 engen Freunden) seine Haushälterin geheiratet und Jays Grossvater stirbt. Um den Kopf frei zu bekommen schlägt Neil vor, dass sie gemeinsam Urlaub auf Kreta machen sollten. Während Will schon Ausflüge zu antiken Ruinen plant, haben die anderen drei eher Alkohol und Frauen im Kopf. Auf der Party-Insel angekommen, starten die Jungs genau so, wie sie in England aufgehört haben: Katastrophal. Das gebuchte Hotel ist eine miese Absteige und der einzige, der sexuelle Erfahrungen macht, ist Neil, weil er eine etwa 50 Jahre alte Touristin mit auf's Zimmer nimmt. Dann taucht auf der Insel auch noch Simons Ex-Freundin Carli auf.</p>
<p>Ich prophezeie dem Film in Deutschland ziemlich miese Quoten. In Großbritannien ist er im August 2011 gestartet und wurde schnell zum erfolgreichsten Film seit 10 Jahren. Er hat sogar <em>Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück</em> übertrumpft. Wieso sollte es so einen großen Unterschied zwischen dem Erfolg des Films in GB und in DE geben? Weil die Zuschauer in Deutschland die Hintergründe des Films nicht kennen. Der Trailer lässt vermuten, es handle sich um einen dieser üblichen Sauf- und Party-Filme mit Teenies. Ein stink langweiliges, x-mal gesehenes Setting also. In Großbritannien ist das anders. Dort lief von 2008 bis 2010 die TV-Serie <em>The Inbetweeners</em>. Die Charaktere wurden innerhalb von 3 Staffeln vorgestellt, erlebten allerhand miteinander und der Kinobesucher weiß in der Regel, worauf er sich einlässt, wenn er sich diesen Streifen anguckt. Hier ist das nicht so, weil die Serie nie in Deutschland lief.</p>
<p>Was <em>The Inbetweeners</em> bzw. <em>Sex on the Beach</em> besser macht als z.B. <em>American Pie</em>, ist zum einen der abgründig schwarze, britische Humor, aber vor allem die Tragik der einzelnen Figuren, die immer im Hintergrund mitschwingt. Sie reiten sich selbst in den Misthaufen hinein und merken es nicht. Manchmal merken einige sogar, dass sie auf dem falschen Kurs sind, schaffen es aber nicht mehr die Kurve zu kriegen. Der Film allein kann aber nicht alle Informationen liefern, die man benötigt um ihn in Gänze zu verstehen.</p>
<p>Für alle, die die Serie nicht kennen, wird <em>Sex on the Beach</em> vermutlich eine Enttäuschung werden. Für Fans von <em>The Inbetweeners</em> ist er ein schöner Abschluss der vorangegangenen 3 Staffeln und kann als Bonbon verstanden werden.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3184' rel='bookmark' title='Film: Die Legende von Aang'>Film: Die Legende von Aang</a></li>
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<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3481' rel='bookmark' title='Film: Mary &amp; Max oder: Schrumpfen Schafe wenn es regnet?'>Film: Mary &#038; Max oder: Schrumpfen Schafe wenn es regnet?</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3616' rel='bookmark' title='Film: Sherlock Holmes &#8211; Spiel im Schatten'>Film: Sherlock Holmes &#8211; Spiel im Schatten</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3350' rel='bookmark' title='Film: Tron Legacy'>Film: Tron Legacy</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>100 Filme die man kennen sollte</title>
		<link>http://teo-net.de/wordpress/?p=3679</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[100]]></category>
		<category><![CDATA[100 Filme die man kennen sollte]]></category>
		<category><![CDATA[IMDB]]></category>
		<category><![CDATA[Liste]]></category>
		<category><![CDATA[richtig wichtig]]></category>
		<category><![CDATA[sollte man gesehen haben]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Semester versprach ich ein paar Kommilitoninnen eine Liste anzufertigen, auf der Filme stehen, die man mal gesehen haben sollte. Die beiden, für die diese Liste gedacht war, hatten keinen blassen Schimmer von Filmen. Sie kannten weder E.T. noch Der Herr der Ringe und ihre Lieblingsfilme hatten Til Schweiger in der Hauptrolle. Aus diesem [...]
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<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3604' rel='bookmark' title='Ein Kindheitstraum wird wahr (mit Twist)'>Ein Kindheitstraum wird wahr (mit Twist)</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3471' rel='bookmark' title='Liebes Kino, wir müssen reden'>Liebes Kino, wir müssen reden</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=2347' rel='bookmark' title='Filme kostenlos und legal im Netz schauen'>Filme kostenlos und legal im Netz schauen</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=2468' rel='bookmark' title='Die 10 schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe'>Die 10 schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Semester versprach ich ein paar Kommilitoninnen eine Liste anzufertigen, auf der Filme stehen, die man mal gesehen haben sollte. Die beiden, für die diese Liste gedacht war, hatten keinen blassen Schimmer von Filmen. Sie kannten weder <em>E.T.</em> noch <em>Der Herr der Ringe</em> und ihre Lieblingsfilme hatten Til Schweiger in der Hauptrolle. Aus diesem Jammertal wollte ich sie befreien.</p>
<p>Das Unterfangen entpuppte sich als schwieriger als erwartet, denn ich wollte die Liste auf ein halbwegs abarbeitbares Maß beschränken. 100 Filme sollten es also werden. Eine Rohliste mit ein paar hundert Filmen war relativ schnell zusammengestellt. Jetzt ging es quasi nur noch ums Streichen. Um zu entscheiden welche Filme nun am Ende mit dabei sein sollen, habe ich Freunde befragt, die <a href="http://www.imdb.de/chart/top">Top 250 der IMDB</a> befragt, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_erfolgreicher_Filme">Wikipedia-Listen der kommerziell erfolgreichsten Filme</a> durchstöbert, die Ergebnisse meiner <a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=2167">kleinen Blogparade</a> genutzt und schließlich subjektive Entscheidungen getroffen. Um mir die Angelegenheit etwas zu vereinfachen, habe ich versucht mich auf Filme zu beschränken, die in irgendeiner Weise Bedeutung für die Generation der in den 80er Jahren Geborenen haben. Ich denke aber die Liste ist durchaus auch für Jüngere oder Ältere interessant. Ich betone, dass die Liste sicher nicht "vollständig" ist oder die "besten" Filme abbildet, sondern nur einen Querschnitt durch die, in meinen Augen, wichtigsten Filme darstellt. "Wichtig" ist hier auch im filmhistorischen Sinne zu verstehen. So viel zu den Auswahlkriterien.</p>
<p>Ich habe die Liste für euch in drei Varianten aufbereitet. Zum Einen bekommt ihr eine nackte Liste hier im Blog, andererseits könnt ihr auch die Broschüre downloaden, die ich für meine Kommilitoninnen gebastelt habe. Zunächst zur Broschüre:</p>
<p>Ich weiss nicht, ob man die PDF einfach im Duplex-Verfahren ausdrucken kann, weil mein Drucker hier so etwas nicht beherrscht. Im Zweifel druckt Seite 2 auf die Rückseite von Seite 1, Seite 6 auf die Rückseite von Seite 3 und Seite 5 auf die Rückseite von Seite 4. Das Ganze wird dann in der richtigen Reihenfolge zusammengelegt, in der Mitte getackert (z.B. mit einem <a href="http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;x=0&amp;tag=teonet-21&amp;linkCode=ur2&amp;y=0&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Langhefter&amp;url=search-alias%3Daps">Langhefter</a>) und gefaltet. Das fertige Heftchen sieht dann <a href="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/P1030867-Kopie.jpg" rel="lightbox[3679]">so</a> aus.</p>
<p>Hier könnt ihr die PDF-Datei herunterladen: <a href="http://dl.dropbox.com/u/2328510/100Filme_dmks_2012.pdf">Klick</a> (9,5MB)</p>
<p>Wer auf den Broschüren-Schnickschnack nicht steht, kann die Liste <a href="http://dl.dropbox.com/u/2328510/100Filme_dmks_2012_L.pdf">hier</a> (33kb) als PDF  herunterladen oder nach <a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=3679#more-3679">dem Klick</a> direkt hier nachlesen.</p>
<p><span id="more-3679"></span>1. Nosferatu (1922)<br />
2. Metropolis (1927)<br />
3. Frankenstein (1931)<br />
4. Lichter der Großstadt (1931)<br />
5. Tarzan, der Affenmensch (1932)<br />
6. King Kong und die weiße Frau (1933)<br />
7. Fantasia (1940)<br />
8. Bambi (1942)<br />
9. Casablanca (1942)<br />
10. Die Feuerzangenbowle (1944)<br />
11. Der Untertan (1951)<br />
12. Sissi (1955)<br />
13. Psycho (1960)<br />
14. Frühstück bei Tiffany's (1961)<br />
15. Der Schatz im Silbersee (1962)<br />
16. James Bond jagt Dr. No (1962)<br />
17. Die Vögel (1963)<br />
18. Dinner for one (1963)<br />
19. Mary Poppins (1964)<br />
20. Planet der Affen (1968)<br />
21. 2001: Odyssee im Weltraum (1968)<br />
22. Spiel mir das Lied vom Tod (1968)<br />
23. Der Pate 1+2 (1972-1974)<br />
24. Der Exorzist (1973)<br />
25. Jahr 2022... Die überleben wollen (Soylent Green) (1973)<br />
26. Der weiße Hai (1975)<br />
27. Einer flog übers Kuckuksnest (1975)<br />
28. The Rocky Horror Picture Show (1975)<br />
29. Rocky (1976)<br />
30. Saturday Night Fever (1977)<br />
31. Star Wars (1-6) (1977-2005)<br />
32. Das Leben des Brian (1979)<br />
33. The Muppet Movie (1979)<br />
34. Alien (1-3) (1979-1992)<br />
35. Blues Brothers (1980)<br />
36. The Shining (1980)<br />
37. Das Boot (1981)<br />
38. Indiana Jones (1-3) (1981-1989)<br />
39. Blade Runner (1982)<br />
40. Das letzte Einhorn (1982)<br />
41. E.T. (1982)<br />
42. Tron (1982)<br />
43. Flashdance (1984)<br />
44. 1984 (1984)<br />
45. Ghostbusters (1984)<br />
46. Karate Kid (1984)<br />
47. Nightmare on Elmstreet (1984)<br />
48. Die unendliche Geschichte (1984)<br />
49. Terminator (1+2) (1984-1991)<br />
50. Zurück in die Zukunft (1-3) (1985-1990)<br />
51. Der Frühstücksclub (1985)<br />
52. Der Name der Rose (1986)<br />
53. Ferris macht blau (1986)<br />
54. Top Gun (1986)<br />
55. Dirty Dancing (1987)<br />
56. Full Metal Jacket (1987)<br />
57. Rain Man (1988)<br />
58. Der Club der toten Dichter (1989)<br />
59. Rosenkrieg (1989)<br />
60. Schöne Bescherung (1989)<br />
61. Der mit dem Wolf tanzt (1990)<br />
62. Edward mit den Scherenhänden (1990)<br />
63. Kevin - Allein zu Haus (1990)<br />
64. Pretty Woman (1990)<br />
65. Werner - Beinhart (1990)<br />
66. Das Schweigen der Lämmer (1991)<br />
67. Bram Stroker's Dracula (1992)<br />
68. Jurassic Park (1993)<br />
69. Schindlers Liste (1993)<br />
70. Nightmare before Christmas (1993)<br />
71. Der König der Löwen (1994)<br />
72. Die Verurteilten (1994)<br />
73. Forrest Gump (1994)<br />
74. Pulp Fiction (1994)<br />
75. Braveheart (1995<br />
76. Toy Story (1995)<br />
77. Independence Day (1996)<br />
78. Sleepers (1996)<br />
79. Scream (1996)<br />
80. Das Leben ist schön (1997)<br />
81. Titanic (1999)<br />
82. Der Soldat James Ryan (1998)<br />
83. Godzilla (1998)<br />
84. The Truman Show (1998)<br />
85. Fight Club (1999)<br />
86. The Blair Witch Project (1999)<br />
87. The Green Mile (1999)<br />
88. The Sixth Sense (1999)<br />
89. Matrix (1-3) (1999-2003)<br />
90. Der Schuh des Manitu (2001)<br />
91. Die fabelhafte Welt der Amelie (2001)<br />
92. Der Herr der Ringe (1-3) (2001-2003)<br />
93. Harry Potter (1-8) (2001-2011)<br />
94. Findet Nemo (2003)<br />
95. SAW (2004)<br />
96. Sin City (2005)<br />
97. Das Leben der Anderen (2006)<br />
98. V wie Vendetta (2006)<br />
99. Avatar - Aufbruch nach Pandora (2009)<br />
100. Inception (2010)</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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		<title>Film: Kooky (Kuky se vrací)</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Amanita Design]]></category>
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		<category><![CDATA[Kolya]]></category>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kuky se vrací]]></category>
		<category><![CDATA[Machinarium]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Samorost]]></category>
		<category><![CDATA[Stop Motion]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles redet über die großen Animationsfilme aus dem Land mit den 3 Buchstaben, aber niemand kennt Kooky. Dieser sehr liebevoll gemachte Kinderfilm aus der Tschechischen Republik stammt aus der gleichen Feder wie Samorost und Machinarium und das sieht man auch. Kooky ist der rote Stoff-Bär von Ondra, einem asthmatischen Jungen, der eigentlich schon zu alt [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles redet über die großen Animationsfilme aus dem Land mit den 3 Buchstaben, aber niemand kennt <em>Kooky</em>. Dieser sehr liebevoll gemachte Kinderfilm aus der Tschechischen Republik stammt aus der gleichen Feder wie <em>Samorost</em> und <em><a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=1529">Machinarium</a></em> und das sieht man auch.</p>
<p>Kooky ist der rote Stoff-Bär von Ondra, einem asthmatischen Jungen, der eigentlich schon zu alt für Kuscheltiere ist. Zumindest findet das seine Mutter und zwingt Ondra seinen nicht waschbaren Teddy zu entsorgen. Er versucht ihn zwar aus dem Müll zu retten, aber das misslingt augenscheinlich (oder findet nie statt, je nachdem). Als Ondra am nächsten Abend einschlafen soll, wünscht er sich, dass Kooky lebendig wird und zu ihm zurückkehrt. Das klappt natürlich und Kooky macht sich auf, um von der Müllkippe zu flüchten. Verfolgt von den Wächtern des Mülls, rettet er sich in den angrenzenden Wald, wo er bei dem Wächter der kleinen Waldgötter, Captain von Hergot, Unterschlupf findet. Der wird allerdings vom fiesen Nightshade bedrängt sein Amt niederzulegen und nutzt Kookys Ankunft für seine Zwecke.</p>
<p>Der rote Faden, der sich durch beinahe alles zieht, was <a href="http://amanita-design.net/">Amanita Design</a> auf die Beine stellt, ist die Optik. So fühlt man sich auch im Wald des Captains sehr stark an Samorost und dessen Nachfolger erinnert. Die Kombination von Real Action und Animation ist großartig umgesetzt. Ich bin mir sicher es wurden sehr viele Tricks eingesetzt um Größenverhältnisse und eigentlich unmögliche Bewegungsabläufe so hinzubekommen, wie man sie in diesem Film sieht, aber ich konnte sie im einzelnen nicht identifizieren. Das Ganze wirkt bis auf wenige Ausnahmen sehr stimmig, detailverliebt und lebendig. Man hat es sogar geschafft den <a href="http://youtu.be/jbnrT9KXvAo">Wilhelm Scream</a> an einer Stelle einzubauen, an der man ihn so gar nicht erwarten würde. Jedes Stöckchen im Wald wirkt wie platziert, aber gehört doch irgendwie natürlich in diese Umgebung. Das Gesamtbild wirkt einfach sehr liebevoll und verdient sich damit eine Würdigung.</p>
<p>Die Story ist in groben Zügen bereits aus <em>Toy Story 3</em> bekannt, bietet aber sehr viele Kleinigkeiten, die dann doch etwas Besonderes aus dem Film machen. Das Spiel mit Realität und der Fantasie eines kleinen Jungen wird vielleicht etwas zu früh aufgelöst, aber funktioniert trotzdem über weite Strecken sehr gut. Ich würde sagen diesen Part bekommt <em>Kooky</em> deutlich besser und ansehnlicher hin, als z.B. <em>Wo die wilden Kerle</em> wohnen. Das Schönste ist aber, dass man auf den typischen Kitsch verzichtet hat. Das Ende kommt ausserdem mit der ein oder anderen Überraschung um die Ecke. Ein paar Probleme hatte ich allerdings mit der stellenweise recht abgehackten Erzählweise, gerade gen Ende. Für die erwachseneren Zuschauer wird es manchmal sogar philosophisch. Eine Zeile aus dem Film, die mir nicht aus dem Kopf will, ist z.B. "Ever seen gods helping anyone? They only look after themselves." Mit solchen Tiefen kommt der Film ganz unvermittelt um die Ecke, macht das aber so beschwingt und locker, dass es die lockere Stimmung des Films praktisch nie runterzieht.</p>
<p><em>Kooky</em> basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch, das Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Svěrák">Jan Svěrák</a> (gewann bereits einen Oscar mit <em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0116790/">Kolya</a></em>) und Jakub Dvorský geschrieben und illustriert haben. Der Film wurde 2011 auf der Berlinale zum ersten mal in der englischen Fassung präsentiert. Eine deutsche Synchronisation gibt es leider nicht, obwohl die fehlenden Lippenbewegungen diese eigentlich vereinfachen sollten. Bis vor ein paar Tagen konnte man <em>Kooky</em> lediglich als DVD und Blu-ray im eBay-Shop des Regisseurs erwerben. Umgerechnet würde das etwa 20€ kosten. Seit dem 15.01. gibt es den Film aber auch zum Ausleihen und kaufen in SD und HD bei <a href="http://amanita-design.net/blog/2012/01/15/kooky-is-on-itunes-finally/">iTunes</a> zu einem wesentlich erschwinglicheren Preis. Auch das Buch (immerhin 150 Seiten) kann dort in englischer Fassung erworben werden, aber es gibt auch eine kaufbare PDF im <a href="https://sites.fastspring.com/amanitadesign/instant/kookythebookpdf">Shop von Amanita</a>.</p>
<p>Für Kinder ohne umfassende Englisch- oder Tschechisch-Kenntnisse ist der Film leider eher nichts, aber wer mit diesen Sprachen klarkommt, der sollte wirklich mal einen Blick riskieren. Nach dem <a href="http://youtu.be/dWMPimSuYgk">Trailer</a> fiel mir der Klick zur Reduzierung meines iTunes-Guthabens nicht mehr besonders schwer. Wieder einmal ein Film mit der passenden Portion Wahnsinn und Fantasie, so wie ich es mag. Ein paar kleinere Mankos gibt es natürlich, aber der Charme dieses Filmchens macht die locker wieder wet.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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		<title>Gedachtes zur Veröffentlichung von Geschriebenem</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 07:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Voranschreiten meines Kinderbuch-Projekts grüble ich auch öfter mal darüber nach, wie ich das Ding denn später an den Mann, die Frau und vor allem das Kind bringe. Deshalb interessieren mich auch die Erfahrungen und Meinungen von anderen Netz-Menschen in diesem Bereich. Als prominentestes Beispiel dient mir hier mal Johnny Haeusler (Spreeblick.de), der mit 15 [...]
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<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3420' rel='bookmark' title='Exit Mundi'>Exit Mundi</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Voranschreiten meines Kinderbuch-Projekts grüble ich auch öfter mal darüber nach, wie ich das Ding denn später an den Mann, die Frau und vor allem das Kind bringe. Deshalb interessieren mich auch die Erfahrungen und Meinungen von anderen Netz-Menschen in diesem Bereich. Als prominentestes Beispiel dient mir hier mal Johnny Haeusler (Spreeblick.de), der mit <a href="http://www.spreeblick.com/2011/12/16/i-live-by-the-river-15-geschichten/">15 Kurzgeschichten</a> als E-Book für unter 1€ gerade durch die Presse gereicht wird. Weniger Prominent ist die <a href="http://laute-irrt.de/gesammelte-werke/">Text-Sammlung</a> von Moritz (laute-irrt.de), die es kostenlos als PDF im Netz oder eben gedruckt gibt. Ich mag ja freie Lizenzmodelle wie <a href="http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/">Creative Commons</a> und habe <a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=3416">hier</a> schonmal über ein Portal für freie Textproduktion fantasiert, aber wie erreicht man möglichst viele Menschen mit seinen Texten ohne so eine Institution?</p>
<p>Meine beiden wichtigsten Anforderungen an eine Veröffentlichungsstrategie sind damit auch schon klar: Ich möchte eine möglichst große Leserschaft erreichen und möglichst ein freies Lizenzmodell nutzen. Weiterhin wäre es schön ein bisschen Hartgeld aus der Arbeit für mich behalten zu dürfen. Dazu schweben mir schon einige Dinge im Kopf herum.</p>
<p>Das, was Johnny Haeusler mit seinem "I live by the river!" gerade <a href="http://www.spreeblick.com/2012/01/12/interviews-und-updates-zum-ebook-i-live-by-the-river/">erlebt</a>, erscheint mir zwar eine schöne Sache, aber auch etwas halbgar zu sein. Das Buch wird als reines E-Book sehr günstig und ohne DRM angeboten. Mir persönlich schwebt, wie gesagt etwas Offeneres vor. Ich möchte nicht, dass Leser, die nichts für meine Schreibe zahlen, bzw. erstmal reinschauen wollen, kriminell werden müssen. Selbst wenn man "Raubkopien" toleriert, haben sich die Leser bei einem klassischen Rechtemodell doch trotzdem strafbar gemacht. Da frage ich einfach mal: Wieso sollte ich das wollen? Richtig ist natürlich die Feststellung, dass man über die klassischen Wege die größere Reichweite erzielt.</p>
<p>Genau das scheint mir das "Problem" bei Moritz zu sein. Der versicherte mir per Mail, dass er sein Buch eh nicht deshalb geschrieben hat, um eine Fantastilliarde Exemplare zu verkaufen, sondern eher um die Familie zu beglücken. Die Grundfrage für mich selbst bleibt aber: Wie generiert man Reichweite, wenn man eben nicht die klassischen Holzwege einschlägt und keine so starke Leserschaft im Rücken hat, wie es z.B. bei Spreeblick der Fall ist? Ich tendiere dazu, bereits vorhandene Pfade in Betracht zu ziehen, die vor allem für die illegale Verbreitung von Filmen und Musik bekannt sind. Zusätzlich möchte ich aber meinen Text auch auf Papier bannen. Es handelt sich immerhin um ein Kinderbuch und nicht jedes Kind hat Zugang zu einem E-Book Reader oder Tablet.</p>
<p>Konkret könnte das also so aussehen:<br />
Zunächst wird das Buch unter CC-Lizenz ins Netz gestellt. Ich müsste Versuchen es über Foren für Torrents und One-Click-Hoster weiterzuverbreiten um meine Reichweite zu erhöhen. Mit etwas Glück wird es von anderen einfach weitergereicht. Ich stelle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prüfsumme">Hashwerte</a> zur Verfügung, damit bei Weiterverbreitung kein Schindluder mit den Dateien getrieben wird. In die PDF- und E-Book-Dateien kommt dann eine Erläuterung der Lizenz, ein Link zu mir, sowie ein Spendenaufruf. Parallel dazu könnte man den Text drucken lassen. Mit den gedruckten Büchern würde ich dann bei Buchhändlern, Schulen und Bibliotheken in meiner Region hausieren gehen. Ausserdem könnte man die natürlich im Netz bestellen. Der Preis für die Holz-Version sollte trotz allem die 10€-Marke nicht überschreiten. Um zu Anfang etwas mehr Geld reinzubekommen, könnte man die E-Book-Version für ein paar Wochen exklusiv zum käuflichen Erwerb z.B. bei Amazon anbieten. Natürlich irgendwo unter 5€ und mit der klaren Ansage, dass das Ganze später auch für Lau zu haben ist. Croudfunding war ebenfalls im Selbstgespräch, aber mit dem ganzen Konzept und den einzelnen Dienstleistern dafür müsste ich mich noch ordentlich auseinandersetzen.</p>
<p>Das größte Problem scheint derzeit wirklich der Druck zu sein. Man könnte das Ganze im Selbstverlag machen, allerdings müsste man da natürlich erstmal Geld in die Hand nehmen. Eine ISBN kostet z.B. etwa 80€-100€ und da hat man noch kein Buch gedruckt. Das wird eine Menge Geld kosten und ob ich das wieder reinbekomme weiss natürlich niemand.</p>
<p>So viel zu meinem kleinen Wolkenschloss. Hat jemand noch bessere Ideen oder Kritik für mich? Es wäre natürlich auch möglich ganz klassisch zu einem Verlag zu gehen, aber das ist so 1985. Ich halte mir dieses Hintertürchen in Anbetracht des ganzen Aufwands dennoch mal offen, auch wenn ich keine Ahnung habe, ob die mein Geschwurbel überhaupt würden haben wollen.</p>
<p>Warum ich glaube, dass meine eigene Vertriebsidee hier funktionieren könnte? Mein Text ist wohl prädestiniert dafür. Die Geschichte spielt in einer Robotergesellschaft nach dem Ende der Menschheit und die Hauptfigur ist Deckschrubber auf einem Piratenschiff. Wenn das irgendwo Leser unter Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen finden sollte, dann doch wohl unter Nerds, oder? Mein derzeitiger Alpha-Leser ist ein Dreizehnjähriger mit Hang zum YouTubeismus und wenn der mich nicht immer schamlos angelogen hat, spricht mein Text ihn wohl ganz gut an.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zurück nach Analogistan</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 11:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Fantax 300]]></category>
		<category><![CDATA[Fanti 300]]></category>
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		<description><![CDATA[Kurz vor Weihnachten fand ich bei einer Aufräumaktion an einer Schule einen alten Dia-Projektor. Wenn ich alt sage, meine ich ca. 50-60 Jahre alt. Der sollte zunächst im Internet oder auf einem Schulbasar verhökert werden, aber eine Bekannte, die meine Begeisterung für das gute Stück direkt bemerkt hatte, sicherte sich das Teil und legte es [...]
 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten fand ich bei einer Aufräumaktion an einer Schule einen alten Dia-Projektor. Wenn ich alt sage, meine ich ca. 50-60 Jahre alt. Der sollte zunächst im Internet oder auf einem Schulbasar verhökert werden, aber eine Bekannte, die meine Begeisterung für das gute Stück direkt bemerkt hatte, sicherte sich das Teil und legte es mir unter den Weihnachtsbaum. Im ersten Impuls war meine Sympathie für das Gerät ziemlich naiv und rührte eher aus dem rein optischen Wert des sehr gut erhaltenen Stücks her. Seit dem ich aber weiss, dass das Gerät funktionstüchtig ist, reite ich auf einer Welle aus analogem Nostalgin. Schaut euch das gute Stück einfach mal an:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030885-Kopie.jpg" rel="lightbox[3641]"><img class="aligncenter  wp-image-3646" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; border-width: 0px;;  display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;" title="Liesegang Fanti 300" src="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030885-Kopie.jpg" alt="" width="550" /></a><a href="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030908-Kopie.jpg" rel="lightbox[3641]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter  wp-image-3643" title="Liesegang Fanti 300 - Magazin" src="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030908-Kopie.jpg" alt="" width="550" /></a><a href="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030916-Kopie.jpg" rel="lightbox[3641]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter  wp-image-3644" title="Liesegang Fanti 300" src="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030916-Kopie.jpg" alt="" width="550" /></a><a href="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030895-Kopie.jpg" rel="lightbox[3641]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter  wp-image-3642" title="Liesegang Fanti 300 - Linse" src="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030895-Kopie.jpg" alt="" width="550" /></a><a href="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030908-Kopie.jpg" rel="lightbox[3641]"><br />
</a></p>
<p>Ich bin ja nun auch kein Experte für antike Diaprojektoren aber das ganze Design dieses Teils brüllt einem seine Entstehungszeit förmlich ins Gesicht. Es handelt sich bei dem Projektor um einen Liesegang Fanti 300. In meinem Fall die spezielle Ausführung für Schulen. Die Reihe wurde in den 60ern und 70ern gebaut, aber das genaue Herstellungsdatum konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen. Ein Fotografie-Museum, das den Projektor auf seiner Homepage zeigt, antwortete mir leider nicht auf meine Anfrage. Passend zum Projektor gab es auch den Koffer, in dem die Geräte damals offenbar verkauft wurden und in dem das Teil, das nun in meiner Vitrine steht, wohl gute 20 Jahre geschlummert hat. Auch die Mini-Gebrauchsanleitung lag bei.</p>
<p>Diese bietet besondere Schmankerl und wurde natürlich (es handelt sich bei Liesegang um eine Firma aus Düsseldorf) nicht mit Google übersetzt, wie man das heute häufig mit Fug und Recht vermuten darf.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030914-Kopie.jpg" rel="lightbox[3641]"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter  wp-image-3645" title="Liesegang Fanti 300 - Gebrauchsanleitung" src="http://teo-net.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/P1030914-Kopie.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Bei der Beschreibung des erhältlichen Zubehörs wird auch die Magazin-Schiene erwähnt, die in meinem Koffer lag. Dort steht dann: "Der zu Ihrem Gerät passende automatische Diawechsler ist lieferbar." Dieser "automatische Diawechsler" muss mit einem Hebel von Hand bedient werden. Da sieht man mal, wie sich die Bedeutung von Worten schon über ein paar Jahrzehnte hinweg verschieben kann.</p>
<p>Da das Gerät in Schulbesitz war, ist es offenbar gut gepflegt worden. Jedenfalls befindet sich am Gehäuse eine Prüfplakette von 1999. Tatsächlich ist nichtmal die Glüh-Lampe kaputt. Eigentlich brenne ich darauf, das Magazin endlich mal mit Dias zu füllen, aber unsere alten Dinger, die meine Mutter in den 80ern gerahmt hat, sind leider längst irgendwo verschwunden. Glücklicherweise gibt es auch heute noch die Möglichkeit solche Dinge herzustellen. Sogar Digitalfotos kann man auf Diafilm belichten lassen. Es wird hier demnächst also garantiert noch Einträge zur Herstellung von Dias geben.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nach-Weihnachts-Verschenkerei mit Steam-Spielen (vulgo: Verlosung)</title>
		<link>http://teo-net.de/wordpress/?p=3256</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 09:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weihnachten ist vorbei. Ich könnte ja schon wieder anfangen Geschenke einzukaufen. Letztes Jahr lief das bei mir ab August, sodass ich immer dann Kram kaufte, wenn er gerade im Angebot war und eben nicht am 23. Dezember, wenn man irgendeinen Schund viel zu teuer aus irgendeinem Kaufhaus unter das Totholz legen muss. Eigentlich sollten an [...]
<b>Aus dem Archiv:</b><ol>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=1462' rel='bookmark' title='Linkliebe im November'>Linkliebe im November</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3325' rel='bookmark' title='Humble Indie Bundle 2'>Humble Indie Bundle 2</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=636' rel='bookmark' title='Arrivederci, Dosenfleisch'>Arrivederci, Dosenfleisch</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=1083' rel='bookmark' title='Gewinnspiele und Blogs'>Gewinnspiele und Blogs</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=1400' rel='bookmark' title='Linkliebe im Oktober'>Linkliebe im Oktober</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten ist vorbei. Ich könnte ja schon wieder anfangen Geschenke einzukaufen. Letztes Jahr lief das bei mir ab August, sodass ich immer dann Kram kaufte, wenn er gerade im Angebot war und eben nicht am 23. Dezember, wenn man irgendeinen Schund viel zu teuer aus irgendeinem Kaufhaus unter das Totholz legen muss. Eigentlich sollten an dieser Stelle doppelte oder einfach für mich unpassende Geschenke verlost werden. Meine Wunschliste hat aber sehr pralle Früchte getragen und es ist kein doppeltes Geschenk dabei herausgekommen. Lediglich ein Geschenk war etwas geschmacklos, aber das darf ich hier aus Jugendschutzgründen nicht so einfach weitergeben.</p>
<p>Trotzdem gibt es etwas zu gewinnen. Ihr kennt ja sicher <a href="http://store.steampowered.com/">Steam</a>, das Spiele-Portal von Valve, den <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Half_Life">Half Life</a></em> und <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portal_(Computerspiel)">Portal</a></em>-Machern. Dort gab es vom 19. bis zum 31. Dezember eine Weihnachts-Aktion, bei der man Spiele und Gutscheine gewinnen konnte, indem man Aufgaben in Spielen löst bzw. spezielle Weihnachts-Achievements erreicht. Durch die <a href="http://www.humblebundle.com/">Humble Bundles</a> hatte ich einen ganzen Haufen der benötigten Spiele und konnte somit fast 20 Errungenschaften rausholen ohne auch nur ein Spiel zusätzlich zu kaufen. Meistens kam nur Kohle oder irgendein Gutschein dabei herum, aber auch die Spiele <em><a href="http://teo-net.de/wordpress/?p=3061">Torchlight</a></em> und <em><a href="http://store.steampowered.com/app/200910/">Sequence</a></em> konnte ich mir ins Steam-Inventar legen lassen. Alles, was ich von meinen Gewinnen nicht gebrauchen kann, möchte ich hier weitergeben. Auch meine Freundin wird ihre überschüssigen Coupons dieser Verlosung beisteuern. Die Dinger würden bei uns nur Schimmel ansetzen, also hoffe ich, dass jemand von euch noch etwas damit anfangen kann.</p>
<p>Insgesamt kommen wir auf diese Riege an verlosbarem Material:</p>
<p><strong>1.</strong> <a href="http://store.steampowered.com/app/41500/">Torchlight</a><br />
<strong>2.</strong> 50% Preisnachlass auf <a href="http://store.steampowered.com/search/?list_of_subs=7,25,29,30,31,32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,42,79,219,469,474,515,516,517,518,519,520,558,704,715,716,717,829,1053,1054,1150,1151,2481,2482,2483,2484,2487,2488,2489,2490,7877,7878,7930,7931,7932,7933">alle Valve-Titel</a>*<br />
<strong>3.</strong> 33% Preisnachlass auf <a href="http://store.steampowered.com/search/?list_of_subs=7,25,29,30,31,32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,42,79,219,469,474,515,516,517,518,519,520,558,704,715,716,717,829,1053,1054,1150,1151,2481,2482,2483,2484,2487,2488,2489,2490,4807,7877,7878,7930,7931,7932,7933">alle Valve-Titel</a>*<br />
<strong>4.</strong> 25% Preisnachlass auf <a href="http://store.steampowered.com/search/?list_of_subs=167,168,352,353,549,698,699,700,701,702,730,732,733,734,735,736,737,738,739,740,803,804,805,806,807,808,809,810,811,823,859,860,861,862,863,880,882,965,1013,1023,1033,1034,1035,1036,1037,1038,1039,1087,1088,1168,1180,1181,1182,1238,1396,1397,1398,1412,1413,1421,1423,1466,1470,1471,1485,1518,1632,1697,1723,1754,1755,1767,2035,2036,2138,2228,2430,2431,2814,2815,2899,2900,3047,3070,3071,3079,3083,3084,4006,4007,4059,4068,4088,4095,4158,4260,4261,4361,4385,4386,4405,4416,4486,4487,4527,4528,4672,4722,4904,4935,6108,6114,6115,6125,6530,6684,6685,6849,6858,7015,7057,7132,7239,7240,7368,7369,7373,7562,7563,7567,7568,7631,7632,7633,7635,7640,7641,7657,7686,7687,7925,7926,8012,8013,8277,8278,8744,8745,8746,11000,11001,11082,11083,11178,11179,11180,11398,11399,11720,11925,11926,11928,11929,11989,11990,12318,12319,12440">alle Ubisoft-Titel</a>*<br />
<strong>5.</strong> 25% Preisnachlass auf <a href="http://store.steampowered.com/search/?list_of_subs=2516,2624,2876,2877,2883,2884,4874,6636,7936,8850,12108">alle bitComposer-Titel</a>*<br />
<strong>6.</strong> 10% Preisnachlass auf <a href="http://store.steampowered.com/search/?list_of_subs=212,972,973,2876,2877,2883,2884,6088,7080,11264,11335,11336,11337,11338">alle GSCGames-Titel</a>*<br />
<strong>7.</strong> 75% Preisnachlass auf <a href="http://store.steampowered.com/search/?list_of_subs=218">Garry's Mod</a><br />
<strong>8.</strong> 50% Preisnachlass auf <a href="http://store.steampowered.com/search/?list_of_subs=6395">Grotesque Tactics: Evil Heroes</a><br />
<strong>9.</strong> 50% Preisnachlass auf <a href="http://store.steampowered.com/search/?list_of_subs=7169">A.R.E.S. ExtinctionAgenda</a></p>
<p>(* "alle" heisst in diesem Fall: Nur Titel, die in den verlinkten Listen stehen und die vor dem 02.01.2012 erschienen sind.)</p>
<p>Die <strong>Regeln</strong> der Verlosung kurz und knapp:</p>
<p><strong>1.</strong> Du hinterlässt einen Kommentar unter diesem Artikel, in dem du mir das unpassendste, blödeste oder geschmackloseste Weihnachtsgeschenk nennst, das du jemals erhalten hast.<br />
<strong>2.</strong> Du suchst dir aus der Liste der möglichen Preise 3 Posten aus, die du dann im Kommentar nennst. Alle Sachen werden unter die Leute gebracht, aber zunächst sollen alle mindestens einen Favoriten bekommen, falls möglich. Die Reihenfolge der Nennungen ist auch die Rangfolge der Favoriten.<br />
<strong>3.</strong> Gib bitte eine korrekte Mail-Adresse im Kommentar-Formular ab. Ohne Mail-Kontakt gibt es auch keine Preise und niemand ausser mir wird die Adresse je zu Gesicht bekommen.<br />
<strong>4.</strong> Kommentare, die nach <strong>23:59 am 19.01.2012</strong> abgegeben werden, können für die Auslosung leider nicht berücksichtigt werden.<br />
<strong>5.</strong> Für den Erhalt der Gewinne wird natürlich ein <a href="http://steampowered.com">Steam</a>-Account benötigt. Dein Benutzername muss aber nicht in deinem Kommentar stehen.<br />
<strong>6.</strong> Die Gutscheine sind gültig vom 02.01.2012 bis zum 01.03.2012 und sollten vorher eingelöst werden.</p>
<p>Über Retweets und andere Verbreitung dieses kleinen Gewinnspiels durch euch würde ich mich freuen.</p>
<p><b>Aus dem Archiv:</b><ol>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=1462' rel='bookmark' title='Linkliebe im November'>Linkliebe im November</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=3325' rel='bookmark' title='Humble Indie Bundle 2'>Humble Indie Bundle 2</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=636' rel='bookmark' title='Arrivederci, Dosenfleisch'>Arrivederci, Dosenfleisch</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=1083' rel='bookmark' title='Gewinnspiele und Blogs'>Gewinnspiele und Blogs</a></li>
<li><a href='http://teo-net.de/wordpress/?p=1400' rel='bookmark' title='Linkliebe im Oktober'>Linkliebe im Oktober</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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